Vom Welterbe-Dom hinauf auf die Rocca di Cefalù


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 4.45km
Gehzeit: 02:19h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

An der nördlichen Tyrrhenischen Küste Siziliens, auf der Linie zwischen Palermo westlich und Messina östlich, liegt der malerische Badeort Cefalù. Der war bereits bei den normannischen Königen beliebt. Der Corso Ruggero ist nach dem normannischen König benannt und gesäumt von Häusern mit schmiedeeisernen Balkonen verschiedener Epochen. Von dort aus führen recht gerade einige Straßen zum Meer hinab und treppenartige Gassen hinauf zu Kirchen und weiteren Sehenswürdigkeiten, wie dem Castello di Cefalù.

Wir starten mittendrin, am Piazza Duomo, gleich beim Wahrzeichen, der normannischen Kathedrale von Cefalù mit ihren außergewöhnlichen goldenen Mosaiken. Die Kathedrale ist UNESCO-Weltkulturerbe. Der Legende nach wurde der Dom von Roger II. geplant, der damit 1130 für seine Rettung aus Seenot danken wollte. 1131 wurde mit dem Kirchenbau begonnen, mehrfach unterbrochen, und 1240 war die Fassade fertig. Im vergangenen Jahrhundert wurde die Basilika wieder in den früheren romanisch-normannischen Zustand versetzt und entfernt, was nicht dazu passte. Das Bauwerk ist sehr beeindruckend und wir kommen am Schluss der Runde nochmal näher dran vorbei.

Wir wandern gen Süden den Corso Ruggero und haben so viel zu gucken. Und aufpassen muss man auch in der engen Gasse, die stark frequentiert ist – Personen, Autos, Roller. Linkerhand sehen wir die Chiesa di Santo Stefano Protomartire del Purgatorio und ein Stück weiter die Chiesa di Maria Santissima dell'Annunziata und die Chiesa di Maria Santissima della Catena. Hier weitet sich kurz die Umgebung, weil eine Straßengabelung naht, wo wir nach links einbiegen, die Gasse mit den tiefen Stufen hinauf in Richtung Tempio di Diana und zur Rocca di Cefalù. Dem GPS folgend entdecken wir den rund 268m hohen markanten Felsen mit teils zinnenbewehrten Mauern aus dem 15. Jahrhundert.

Im Gipfelbereich sind die Ruinen der einstigen Burg aus dem 12. bis 14. Jahrhundert sowie die Reste des megalithischen Denkmals, dem Tempel von Diana. Bei all den Sehenswürdigkeiten im Detail hat man auch einen herrlichen Panoramablick auf die Küste – wunderschön! Einen griechischen Mythos gibt es dazu auch noch – mit allem, was dazugehört: Liebe, Eifersucht, Treulosigkeit, Wut, Verzweiflung und Verdammnis. Wir schlängeln uns wieder in die Stadt, biegen in den Vicolo Saraceni nach rechts und wandern aussichtsreich zum Dom.

Bildnachweis: Von Codas [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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