Vom Neusiedler See zur Birnbaumlacke


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 13.56km
Gehzeit: 03:19h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Wir wandern im Nationalpark Neusiedler See und damit auch im UNESCO-Welterbe der Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See, das grenzüberschreitend ist. Wir sind im Burgenland, das einst zu Ungarn gehörte. Bei dieser Runde durch Steppe, Äcker und Wein geht’s von Podersdorf am Ufer des Neusiedler Sees zur Birnbaumlacke im Schutzgebiet Bewahrungszone Podersdorf – Karmazik. Die Birnbaumlacke ist ein salzhaltiger See im Seewinkel – so heißt das Gebiet östlich des Neusiedler Sees. Der ist übrigens rund 36km lang und etwa 14km breit.

Podersdorf am See ist mit seinem 11m hohen Leuchtturm am Ende des Piers mit dem Bootshafen Start und Ziel der Runde. Die beginnen am Kreisel mit dem Brunnen drauf. Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn und durch das touristische Zentrum im Seewinkel. Beim zweiten Kreisel biegen wir vom Strandplatz in die Strandgasse und die Gasse Hausgärten. Das schaut ein wenig nach einem Mischgebiet mit Toren und Häusern dahinter aus.

Wir treffen auf den Schulplatz und gehen dort nach rechts, am Spielplatz vorbei, die Straße querend, und in die Krautgartengasse. Wir sind jetzt in der Feldflur und kommen zur rund 160 Jahre alten Windmühle. Hinter der Mühle biegen wir nach links in die Mühlstraße. An der ist der Bio-Archehof zur Grube als traditionelles Gebäude mit pannonischem Strohdach und der blauen akzentuierten Farbe zu sehen. Die haben auch einen Bio-Hofladen. Die Wanderung führt nach rechts in die Frauenkirchnerstraße. Linkerhand bebaut und rechterhand ist die Feldflur mit Reben und Baumgruppen. Einst war um Podersdorf vermehrt Weideland.

Mit einigen Haken wandern wir durch die Landwirtschaft mit Feldfrüchten wie Mais und Gemüsesorten oder Hirse zum Beispiel. Die Route hat als nächstes Ziel die Thomasquelle. Von der heißt es, es sei die tiefstgelegene Quelle Österreichs. Der Thomasbrunnen soll schon so lange existieren wie Menschengedenken. In den 1930ern wurde von ihm ausgehend ein Netz von Gräben gebuddelt, zur Entwässerung der Wiesen und Äcker. Das Wasser fließt zum Neusiedler See. Am Thomasbrunnen rasten wir mit Blick über die Landwirtschaft und den Weinbau.

Wir umwandern eine Kiesgrube. Dahinter ist die Birnbaumlacke als wertvolles Biotop unter Schutz gestellt. Eine Seltenheit ist hier das Vorkommen der südrussischen Tarantel. Die beißt – aber vorwiegend ihre Beute. Rund 40 Salzlacken finden sich im Seewinkel, der auch die westlichste Salzsteppe Eurasiens darstellt.

Auf dem nächsten Abschnitt durch die Steppenlandschaft treffen wir auf die Kiesgrube bei der künstlich angelegten Grundlacke und erreichen über die Triftäcker Podersdorf, das wir uns nun genauer anschauen können. Wir sehen links die Pfarrkirche hl. Katharina im Stil des Spätbarocks. Als dann suchen wir uns einen schönen Ort zur Stärkung.

Bildnachweis: Von Puusterke [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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