Unterwegs bei Città della Pieve


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 8.86km
Gehzeit: 02:24h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Ein Ort wie gemalt! Città della Pieve in Mittelitalien, an der Grenze zur Toskana, in der Provinz Perugia in der Region Umbrien, ist einfach wundervoll. Hier wurde Meister Pietro Vannucci geboren, einer der bekanntesten Maler Umbriens im 15. Jahrhundert – und Lehrer von Raffael. Mittelalterliche Altstadt und Blicke in die malerische Region mit viel Kultur.

Wir starten beim Parkplatz am östlichen Stadtrand von Città della Pieve, auf einem Hügel über dem Chiana-Tal, auf welchem die Gemeinde liegt. Sie ist auch Teil der Initiative Cittàslow und fördert die Entschleunigung und dadurch Steigerung der Lebensqualität. Funde geben historisch einen Hinweis auf die Zeit der Etrusker und damit auf eine Zeit bis zu 800 Jahre vor Christus. Die Etrusker gingen in die Kultur der Römer auf. Città della Pieve zeigt sich mit etruskischen Spuren und deutlicher in einer mittelalterlichen Struktur. Es ist noch viel Bausubstanz aus dem 13. und 14. Jahrhundert erhalten. Die vielen Ziegelbauten sind auch eine Reverenz an dieses Zentrum der lokalen Ziegelproduktion. Die Ziegelhäuser flankieren blumengeschmückt die Gassen.

Gegenüber dem Parkplatz ist das Heiligtum Santuario della Madonna di Fatima e dei Santi Fanciulli. Der Ursprung ist romanisch und der Komplex liegt außerhalb der Stadtmauer. Die passieren wir kurz drauf und sehen die Rocca Perugina. Die Befestigungsanlage wurde ab 1326 errichtet. Hier ist auch eine Touristeninfo zu finden. Wir biegen zur Chiesa del Gesù ein, womit sich die Runde öffnet, die wir gegen den Uhrzeigersinn wandern. Dabei kommen wir an weiteren Sakralbauten vorbei, durch die Ziegelbau bestandenen Gassen, wo immer noch ein Platz ist, um Tische und Stühle hinauszustellen.

Durch ein Stadttor geht’s zu einem Kreisverkehr und dem GPS folgend alsbald abwärts in die Kulturnaturumgebung. Die Landschaft ist mediterran-umbrisch mit lockeren Waldanteilen, Zypressen, Strauchwerk wie Ginster, Landwirtschaft mit Anbau von Oliven oder Safran. Wir wandern in Richtung der Bahnlinie Firenze-Roma und streifen hin und wieder auch Bauernhöfe, manche mit Übernachtungsangebot. Nach etwas über der Hälfte der Tour macht diese eine Wende und es geht alsbald wieder hinauf, von rund 265m im Tal.

Durch die umbrische Landschaft erreichen wir wieder den Kreisel und machen dann einen weiteren Schwenk durch die Altstadt rund um die Cattedrale dei Santi Gervasio e Protasio. Die wird auch Duomo di Città della Pieve genannt. Bereits im 7./8. Jh. hat hier eine kleine Taufkirche gestanden. Im 13. Jh. erhielt die Kirche die gotische Prägung. Dann wurde sie zur Kathedrale und später kam eine barocke Umgestaltung dazu. Die Architekturgeschichte ist umfänglich. Gegenüber ist der Palazzo della Corgna mit Museum. Der Palazzo aus dem 16. Jh. ist das Hauptpalastgebäude der Renaissance in der Stadt. Bildgewaltig und sehenswert ist das Innere mit Bibliothek und Naturkundemuseum!

Bildnachweis: Von Hagai Agmon-Snir [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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Città della PieveRocca PeruginaDuomo di Città della Pieve
ivw
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