Über den Monte Pellegrino, den Hausberg von Palermo


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 7.7km
Gehzeit: 02:28h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

An der Nordküste Siziliens erhebt sich der Kalkberg Monte Pellegrino (609m), der Pilgerberg, rund 4km nördlich des Stadtzentrums von Palermo entfernt. Diese Streckenwanderung beginnt im Parco delle Favorita und führt zum Santuario di Santa Rosalia und um den Monte Pellegrino herum zum Pizzo Monaco sowie im Zickzack auf dem Santuario Santa Rosalia mit Palermo-Aussicht zum Schlusspunkt am Kreisverkehr Largo Antonio Sellerio im Norden von Palermo.

Seit dem 17. Jahrhundert ist der Monte Pellegrino ein Wallfahrtsort. Wir starten in diese Strecke ab der Viale Diana im Parco della Favorita, östlich von San Lorenzo am Fuße des Pellegrino. Dort sind das Casa Natura und historisierende Gebäude. Der rund 400ha große Park wurde von König Ferdinand III. ab 1799 angelegt, nach seiner Flucht aus Neapel. Er ist Teil des Riserva naturale orientata Monte Pellegrino (rund 10,5km²). Der König nutzte das Areal als Jagd- und Landgutdomäne und ist heute darüber hinaus der größte Stadtpark Palermos.

Wir wandern durch das interessante Valle del Porco mit Felsen und Aussicht zur Santuario di Santa Rosalia hinauf, am Gorgo di Santa Rosalia vorbei, und begegnen der Wallfahrtsgeschichte bei der Kapelle für die heilige Rosalia. Sie ist die Schutzheilige von Palermo und es entstand die Höhlenkirche. 1625 fand man in einer 25m tiefen Höhle Gebeine der heiligen Rosalia, die dort im 12. Jahrhundert als Einsiedlerin gelebt hatte. Als man die Gebeine nach Palermo brachte, soll die dortige Pestepidemie geendet haben. Zu ihren Ehren wurde die barocke Kapelle errichtet mit Statue und einem Schrein. Man hat zudem herrliche Aussichten.

Davon genießen wir weitere beim Pizzo Monaco, wo wir über das Meer schauen können. Etwas später am Sentiero del Monaco erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung bei ca. 530m sowie bereits abwärts den nächsten schönen Aussichtspunkt am Weg Volo dell’aquila. Was man auch sieht, sind Sendeanlagen, Bebauung und Meer natürlich.

Schließlich nehmen wir den Salita Santa Rosalia und wandern in Serpentinen abwärts zum Schlusspunkt der Pilgerstrecke am Nordrand von Palermo. Dieser Abschnitt fasziniert durch seine besondere Schönheit, durch die Wegführung im Zickzack, die Aussichten, auch mit Blick auf das Castello Utveggio, Stadt und Hafen – wunderschön.

Übrigens ist das Wasser S. Pellegrino nach dem Ort San Pellegrino Terme (Bergamo) benannt, wo die Quelle nach dem heiligen Pellegrinus von Auxerre benannt ist.

Bildnachweis: Von Radek Kucharski [CC BY 2.0] via Wikimedia Commons

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