Spaziergang durch Althofen (Kärnten)


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Länge: 3.41km
Gehzeit: 00:55h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Althofen in Mittelkärnten liegt im Gurktal der Gurktaler Alpen. Althofen ist eine Stadtgemeinde und ist Kurstadt. Weiteres Aushängeschild ist, dass es eine der ältesten noch heute bewohnten Bergsiedlungen von Österreich darstellt. Mit dem gegenüberliegenden Treibach, direkt an der Gurk, teilt sich Althofen den Bahnhof. Wir machen eine historische kleine Runde zur Pfarrkirche Althofen, dem Auer von Welsbach-Museum, zu Schloss und Fronfeste. Bei Althofen beginnt auch die Talebene der Gurk, genannt Krappfeld. Das Krappfeld reicht bis zur Ortschaft Passering südlich.

Übrigens ist eine Besonderheit in Althofen, dass man hier in einem Baumhaus in einer 300 Jahre alten Linde nächtigen kann, mit Champagner, wenn es sein muss. Start ist der Bahnhof Treibach-Althofen und wir kommen am Pfarrzentrum vorbei. Dort geht’s geradeaus durch die Gartenstraße weiter und wir queren die Silberegger Straße, haben dann rechts das Wäldchen Lorberkogel und gehen links in den Weg, der auf die Kreuzstraße trifft. Die queren wir und gehen den Annensteig zum Annenturm hinauf.

Der Annenturm war einst Bergfried des Vorwerks und der Befestigung des Oberen Marktes. Die hölzerne Aussichtsetage kam 1957 obendrauf. Wir gehen Richtung Schlossplatz und kommen zu einer weiteren mittelalterlichen Befestigung, dem Hornturm mit Aussicht und einem Zinnenkranz. Von oben schaut man auch über zweckmäßigen Bauten zum Leuteunterbringen und für die Industrie, daran anschließend erstrecken sich Wiesen und Äcker.

Am Schlossplatz 1 und 2 ist das Neue Schloss, das im Kern Bausubstanz ab dem 13./14. Jahrhundert aufweist. Man sieht einen später angebauten, historisierend angehauchten Zinnenturm. Die Anlage ist bewohnt.

Nun kommen wir zur Kirche Hl. Thomas von Canterbury, die erstmals 1307 erwähnt wurde, deren Bau aber der Spätgotik und dem 14. Jahrhundert entspricht. Gleich im Anschluss findet sich das Auer-von-Welsbach-Museum im denkmalgeschützten Kollerhaus. Der elfachsige Bau stammt im Kern aus dem 12./13. Jahrhundert. Freiherr Carl Auer von Welsbach (1858-1929) entdeckte vier chemische Elemente, gründete die Treibacher Industrie AG und Auer-Gesellschaft, schuf die Marke Osram und erfand den Glühstrumpf, auch Gasstrumpf oder Glühkörper genannt, der Gaslampen zum Leuchten bringt.

Jetzt kommen wir an dem romanischen Turm der Burg und ehemaligen Fronfeste vorbei, ebenfalls bewohnt. Nun schlendern wir retour, kommen dabei an Kindergarten, Schule und Kulturhaus vorbei zum Bahnhof zurück.

Bildnachweis: Von Johann Jaritz [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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