Sicherheit zuerst. Das gilt auch im Wanderurlaub!

Angenehme Ruhe, wunderschöne Landschaften und Bewegung an der frischen Luft - Wandern ist die perfekte Aktivität für alle, die Entspannung suchen und den Stress des Alltags vergessen wollen. Besonders spannend und abwechslungsreich wird es, wenn man im Ausland wandern geht.

Wie in der Heimat ist der Zeitvertreib im fremden Land jedoch nicht völlig risikofrei. Zu unbekannten und potenziell unbefestigten Wegen kommen zum Beispiel Beschilderungen in fremden Sprachen hinzu. Was ist zu tun, damit man seiner Wanderlust buchstäblich freien Lauf lassen kann und trotzdem dabei perfekt abgesichert ist?

Die richtige Versicherung wählen

Viele Menschen unterschätzen die Verletzungs- oder Unfallgefahr beim Wandern. Das liegt daran, dass die Aktivität im Vergleich zu anderen Sportarten als relativ sicher gilt. Trotzdem sollte man auch hier nichts dem Zufall überlassen. Aktive Menschen, die in der Heimat auf Wanderschaft gehen, sind durch ihre private Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung eigentlich gut abgesichert.

Wer im Ausland wandern geht, sollte vor der Abreise eine Auslandsversicherung abschließen. Ein umfangreicher Schutz, wie ihn die Envivas für TK-Versicherte gewährt, beinhaltet unter anderem die Erstattung der Kosten für den Krankentransport, die ambulante und stationäre Heilbehandlung und den Krankenrücktransport.

Strecken sorgfältig planen

Besonders bei Bergwanderungen ist die genaue Streckenplanung unerlässlich. Und auch bei Wanderungen im deutschsprachigen Raum sollte man sich nicht nur auf die Wegweiser vor Ort verlassen. Gerade Anfänger können sich schnell verzetteln, Abzweigungen verpassen oder den Schwierigkeitsgrad einer Wanderung falsch einschätzen. Dann kann es durchaus vorkommen, dass auch eigentlich leichte Strecken in einer bösen Überraschung enden.

Zu empfehlen ist immer, sich mit einem erfahrenen Einheimischen auf den Weg zu machen, der die Herausforderung gut abschätzen kann und die jeweilige Sprache spricht. Ist das nicht möglich, bietet das Internet ausführliche Beschreibungen und Bildmaterial zu fast allen gut erschlossenen Routen. Zudem sollte man bei Bewertungen der Schwierigkeit und der veranschlagten Dauer beachten, da es immer auf das eigene Fitnesslevel ankommt.

Equipment für den Notfall einpacken

Selbst wenn der Empfang nicht immer der Beste ist - gerade im Ausland darf ein funktionstüchtiges Smartphone nicht fehlen. Vor der Wanderung empfiehlt es sich, die Telefonnummer der zuständigen Bergrettung abzuspeichern. Noch besser, wenn man die Landessprache so gut beherrscht, dass man Hilfe rufen kann.

Nutzt man das Handy auch als GPS und filmt das ein oder andere Video, reicht der Akku je nach Länge der Wanderung womöglich nicht aus. Ergo sollte man am besten eine oder gleich zwei voll aufgeladene Power-Banks mit einpacken. Für missliche Lagen oder medizinische Notfälle gehört außerdem ein Erste-Hilfe-Set in den Rucksack, zudem eine Trillerpfeife, Stirnlampe, Feuerzeug, Sonnenschutz und Zeckenzange. Für den Fall, dass das GPS versagt, ist eine klassische Faltkarte ein echter Lebensretter. Auch für genügend Proviant muss gesorgt sein - in wärmeren Urlaubsorten wie Ibiza gilt dies besonders für den Wasservorrat.

Bildnachweis: Von Holly Mandarich [Lizenz] via unsplash.com

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