Sentiero dei Borghi


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 18.14km
Gehzeit: 05:32h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Die Tageswanderung der wald- und kulturreichen Runde mit Gotischer Linie in der Toskana startet ab Momigno auf rund 632m und wird schon am Beginn die 1.000-m-Marke knacken. Interessante Orte auf dem „Weg der Dörfer“ in der Provinz Pistoia und im Val di Forfora sind: Margine di Momigno, die Rast Macchia Antonini, das bezaubernde Calamecca im Val di Forfora, Serra Pistoiese und Femminamorta, was übersetzt „tote Frau“ heißt.

Momigno ist ein kleines Bergdorf, umgeben von der hügeligen toskanischen Landschaft und mit einigen Talblicken sowie Ferienunterkünften. Das Zentrum Pistoia ist etwa 14km südöstlich von hier. Wir starten ab der Via per Montagnana in der Nordhälfte des Dorfs und folgen dem GPS ansteigend. Macht man einen kleinen Abstecher zur Chiesa di San Donata, hat man auch einen der faszinierenden Blicke über das Tal.

Wir schlängeln durch den Mischwald und nach ca. 2km öffnet sich die Runde. Wir orientieren uns geradeaus, Richtung Norden und sind nach weiteren etwa 700m im Weiler Margine di Momigno, wo wir die Straße queren. Die Straße nach Macchia Antonini ist ausgeschildert. Wir wandern aber durch den Wald und erreichen nach nochmal ca. 700m den höchsten Punkt der Runde mitten im Wald.

Macchia Antonini mit Kapelle und Ristorante sowie einer freien Grillwiese. Von hier bis nach Calamecca wandern wir abwärts im Schatten des Waldes. Die Steine von Calamecca atmen die Geschichte, die etruskische Wurzeln hat. Man erlebt ein mittelalterliches Bergdorf, wo sich die Gassen zur Kirche San Miniato mit monumentaler Steintreppe hinaufschlängeln und alles insgesamt wie eine Festung scheint. Es gab hier auch viele kriegerische Auseinandersetzungen. Flair und Panorama von Calamecca sind beeindruckend.

Aus Calamecca hinaus und gen Süden wandern wir rund 1km auf einem schmalen Sträßchen, von dem wir dann nach rechts abbiegen, um Serra Pistoiese zu erreichen, erst abwärts und in den Ort aufwärts. Es zeigt sich auch als befestigtes Bergdorf mit der Kirche erhöht inmitten. Wir folgen erneut einem kurzen Stück Sträßchen, treffen auf sehr lockere Bebauung und viel Wald und kommen nach Femminamorta.

Für den Ortsnamen stehen zwei Geschichten: Der Hügelkamm würde einer liegenden Frau ähneln, kurz oder für immer schlafend (wird als wahrscheinlicher Namensbezug gesehen) oder das Ende einer Liebesgeschichte, die mit dem Tod der Verzweifelten im Schneesturm unter einer Schneedecke endete – wäre eine romantische Legende dazu. Wir folgen der Hauptstraße einmal quer durch und die Runde schließt sich. Den Weg in die Runde nehmen wir auch wieder zurück nach Momigno.

Bildnachweis: Von Carnby [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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Momigno (Marliana)MarlianaMargine di Momigno (Marliana)Macchia Antonini (San Marcello Piteglio)San Marcello PiteglioCalamecca (San Marcello Piteglio)Serra Pistoiese (Marliana)Femminamorta (Marliana)
ivw
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