Schöne Runde im Kurort Bad Tatzmannsdorf (Burgenland)


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 8.63km
Gehzeit: 02:12h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Die Gemeinde Bad Tatzmannsdorf im Bezirk Oberwart im Südburgenland und im Tal des Tschabachs ist der größte Kurort im Burgenland. Wir wandern eine „kurige“ Runde mit Freilichtmuseum, Kurpark, Sulzriegel und Mischwald auf der Höhe sowie in der Übergangszone zwischen Bernsteiner Gebirge, Günser Gebirge und dem Südburgenländischen Hügelland.

Start ist der Parkplatz an der Bahnhofstraße von Bad Tatzmannsdorf. Links ist das Avita Resort mit Thermen, Naturbadeteich, Kneipp, Sauna und was man zur Wellness mit Wasser gerne mag. Dahinter folgt das Dazumal-Freilichtmuseum (kleiner Eintritt) mit den örtlichen Holzbauten ab dem 18. Jahrhundert, die hierher transloziert wurden. Rund 24 Objekte stehen beieinander und zeigen Bauernhäuser, Weinkeller, Glockenturm, Heustadl und weitere Lebenszeichen der Vorfahren im Südburgenland.

Rechts der Bahnhofstraße ist die jüngere evangelische Friedenskirche. Wir gelangen zum Kurhotel, streifen den Rand des Kurparks, durch den wir hernach zurückwandern. Dem GPS folgend wandern wir am Kurhaus, das sich links befindet, vorbei. Ansteigend, mit Blicken über die hügelige Landschaft, gelangen wir nach Sulzriegel und weiter ansteigend wandern wir durch die Felder und kommen in den Mischwald. Nach rund 4,5km haben wir bei etwa 460m den höchsten Punkt und wandern abwärts.

Vor dem Kurort kommen wir an einem Angelweiher vorbei. Mit der Glockenstraße geht’s in Bad Tatzmannsdorf wieder in die Kurbetriebsamkeit und durch den südlichen Teil des Kurparks, der über 200 Jahre alt ist. Es ist ein besonderes Kleinod mit kretischem Labyrinth, Teich und Enten, Nymphenbrunnen, Heilquellen, alten Bäumen, Blumen und Sträuchern, dem Tschadbach und Infotafeln, die in die Historie entführen. Der österreichische Schriftsteller Franz Grillparzer soll bei einem Besuch 1852 in seinem Tagebuch notiert haben: „Heute ist mir Wunderliches geschehen: Ich habe im Gehen geträumt.“

Bei der Kirchenstraße biegen wir nach links ein. Dabei fällt der Blick auf das Geläut und die katholische Kirche, die 1968 geweiht wurde. Nach rechts geht’s in den Vogelsangweg, durchs Grüne und durch Linkseinbiegen kommen wir zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Haeferl [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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