Der 1.253m hohe Monte Scuderi ist der höchste Punkt dieser Rundwanderung, die einige Gipfel im Riserva Fiumedinisi e Monte Scuderi im Beritt der Metropole Messina. Es umfasst rund 3.500ha und ist besonders reichhaltig in Flora und Fauna aufgrund der vielen Bäche und diversen Vegetationszonen mit Felsen, Weiden, Wald und Kulturlandschaften. Aussichten gibt es natürlich auch einige. Der Monte Scuderi ist ein Gebirge in den Monti Peloritani im Nordosten Siziliens. Sie sind zusammen mit den Monti Nebrodi und den Monti Madonie eine Fortsetzung des Gebirgszugs des Apennin.
Die ersten rund 2,4km führen in den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn hinein. Start ist am Ende des Sträßchens, das man von der SPA86, zwischen Ali und Itala, aus erreicht. Wir haben dort rund 515m und wandern zum Portella Spiria (675m) in Serpentinen. Nach den genannten ca. 2,4km sind wir auf rund 725m und an der Grenze des Naturschutzgebiets, in das wir dann eintreten. Das Schutzgebiet erfüllt mehrere Ziele bezüglich Geologie und Bergbaugeschichte sowie der Tier- und Pflanzenwelt. Und wir Menschen erfreuen uns auch an der hügeligen Landschaft mit Eichen- und Kastanienwäldern, Buche und Ahorn zum Beispiel sowie extensiven Weide- und Kulturlandschaften. Es gesellen sich hinzu Maulbeeren und Lorbeeren oder Heide.
Die Aussichten genießend streifen wir den Monte Cappedano und ab dem Porta del Monte (1.205m) wandern wir den Abstecher zum 1.253m hohen Monte Scuderi, den wir nach etwa dem ersten Drittel der Runde erreichen. Er hat einen felsigen und eher flachen Gipfel mit Kreuz und Rast und einem herrlichen Panorama über die Meerenge „Straße von Messina“ bis nach Kalabrien. Man kann den Ätna sehen und Inselchen im Meer. Es findet sich auch eine Felsenhöhle und die Legende eines versteckten Schatzes. Auf dem Gipfel war vor langer Zeit auch eine Festung.
Die Wanderung führt uns ab dort locker durch die herrliche Landschaft, an felsigen Höhen vorbei, mit Aussichten, und vielleicht erblicken wir Greifvögel oder Stachelschweine oder gar das Sizilianische Steinhuhn, das auch ein Grund war, dieses Gebiet unter Schutz zu stellen, und zum Symbol des Reservats wurde.
Bildnachweis: Von Girtompir [CC0] via Wikimedia Commons