Rundtour nach Medicina in der Pescianischen Schweiz


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 14.34km
Gehzeit: 04:17h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Die Gemeinde Pescia der Provinz Pistoia in der Toskana bewirbt sich als die Stadt der Blumen mit den Blumenmarkthallen und zeigt sich, mit einiger historischer Substanz, recht malerisch in der grünen und abgeschiedenen Pesciatinischen Schweiz im Valdinievole. Der Blumenanbau und -verkauf ist noch immer ein wichtiger Wirtschaftszweig. Ein weiterer ist die Papierherstellung. Von Pescia führt uns die Wanderung nach Medicina hinauf und durch Pietrabuona mit Papiermuseum sowie dem Torrente Pescia di Pescia wieder retour.

Medicina ist einer der Orte, der zu den 10 „Burgen“ der Svizzera Pesciatina gehört. Das wird eine Runde mit Geschichtsstunde! Los geht’s vom Parkplatz an der Piazza delle 20 settembre und nahe dem historischen Torre delle scuole mit Schwalbenschwanzzinnen. Davor biegen wir nach links in die Gasse.

Schauen wir über die rechte Schulter ragt hinter dem stadtteilenden Fluss ein Kirchturm empor. Trotz Streitereien zwischen Lucca und Florenz um Pescia mit Zerstörungen, hat die Stadt sich stets aufgebaut. Einige Palazzi sind erhalten und auch der Dom (Kathedrale Santa Maria Assunta), der bereits 857 genannt wurde, wurde nach einer Zerstörung im 13. Jahrhundert wieder errichtet. Was man heute sieht, wird ins Jahr 1684 datiert.

Wir bleiben in unserer Spur und biegen nach rechts ab, queren die Piazza Giuseppe Mazzini mit seiner geschlossenen Bebauung aus verschiedenen Epochen. Wir sehen rechterhand einen Uhrenturm aufragen. Gleich daneben ist das Rathaus. Nahebei im Gassengewusel sind: Palazzo Galeotti Museum, Libero Andreotti Museum mit Skulpturen, Kollegiatskirche Santi Stefano e Niccolao, dahinter das Oretario di San Domenico.

Nach knapp 800m öffnet sich die Runde, wir biegen nach links ab und folgen dann der Via dell’Acido. Ansteigend durch den Mischwald geht’s zur Santa Margherita mit herrlichem Blick ins Tal, auf den Fluss und die roten Dächer der Stadt. Weiter wandern wir bis auf rund 550m durch die Landschaft des Valdinievole auf der Via Torricelli.

Medicina in der Höhenlage von Wald umgeben ist nach rund 6,5km erreicht. Hier ist jetzt keine von 10 Burg zu sehen. Unter den Begriff fallen die befestigten Orte, die strategisch gut lagen, um das Tal zu schützen. Man findet eine Kirche, Ferienwohnungen sowie möglicherweise auch seine Ruhe.

Nach weiteren etwa 3–4km sind wir in Pietrabuona im Tal angekommen, wo der Fluss einen Bogen macht. Das Museo della Carta in einer Papiermühle aus dem 18. Jahrhundert zeigt, wie aus Lumpen Papier geschöpft werden kann. Dann folgen wir mit dem Torrente Pescia di Pescia zu unserer linken Seite dem Straßenverlauf nach Pescia.

Bildnachweis: Von Sailko [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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PesciaMedicina (Pescia)Pietrabuona (Pescia)Papiermuseum von Pescia
ivw
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