Südlich von Messina erhebt sich der Monte Dinnammare rund 1.127m über dem Meeresspiegel. Er gehört zur Gruppe der Monti Peloritani im Nordosten Siziliens. Unser Start- und Zielort Monte Dinnammare ist sehr beliebt aufgrund des fantastischen Panoramas vom Kamm auf das Ionische und das Tyrrhenische Meer, die Straße von Messina, Kalabrien, die Äolischen Inseln und bei klarer Sicht lässt sich auch der Ätna blicken. Einen weiteren Beliebtheitswert liefert die Marienkapelle Santuario della Madonna di Dinnammare, wohin es Wallfahrende zieht. Was manchen vielleicht das Bild stört, sind die Sendemasten auf dem abgesperrten Gelände des Militärs auf dem Berg.
Wir starten also oben und wandern abwärts bis auf rund 670m, was wir auch wieder rauf schaffen werden. Die bauliche Geschichte der Kapelle geht auf das 18. Jahrhundert zurück und es gab eine Rekonstruktion 1899. Wir genießen die Aussichten in allen Himmelsrichtungen. Die Wanderung im Uhrzeigersinn führt uns nach Süden abwärts auf dem Sentiero di cresta und weiter auf dem Dorsale dei Peloritani (SPA115) durch die Bergvegetation mit Aussichten. Wir kommen um den Puntale Ruvolo (1.048m) herum zum Rifugio Case Maressa auf rund 1.000m. Das ist eine sehr schlichte Berghütte mit Tischen und Bänken davor.
Rund 100m später des Wegs biegen wir nach rechts ein. Wenn man das nicht direkt macht, könnte man auch noch einen kleinen Abstecher zum Puntale Bandiera (1.065m) machen und von dort eine herrliche Aussicht genießen. Auf der Plattform steht ein alter Turm, kein Aussichtsturm. Das GPS führt uns durch den Südbogen der Runde und abwärts zum Rifugio Portella Vento auf rund 750m – einer Steinhütte mit Feuerstelle drin, Bänken und einem prima Blick ins Tal.
Weiter wandern wir hinab durch den Bergmischwald den Wegen Trazzera Portella Vento – Portella Casarini/Portella Larderia. Beim Torrente San Pietro haben wir den tiefsten Punkt und von da an geht’s die folgenden 4km aufwärts zum Monte Dinnammare.
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