Rom: Erkundungstour in der Ewigen Stadt


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 13.41km
Gehzeit: 03:20h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Rom an nur einer Wanderroute zu entdecken, ist sehr ambitioniert. Wir versuchen einen ersten Einstieg, der Inspiration liefert und auf jeden Fall die Lust auf mehr steigert. Unser Anspruch: so viele verschiedene Eindrücke wie möglich, gut verteilt und mit genügend Raum zum Kraftschöpfen! Vorweg: Will man in den Petersdom eingelassen werden, die Sixtinische Kapelle oder eines der Vatikanischen Museen besichtigen, ist der Dresscode zu beachten – zu viel blanke Haut kommt nicht rein. Innerhalb des historischen Zentrums sind über 200 Kirchen und 19 Basiliken. Rom hat wohl insgesamt über 900 Kirchen und über 150 Museen.

Rom in der Mitte der Apenninhalbinsel ist die „Ewige Stadt“ mit gut und gerne 3.000-jähriger Geschichte. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Der Vatikan in Rom ist der kleinste Staat der Welt. Rom ist zudem eine der grünsten Städte Europas, und es fließt der Tiber. Die Stadt ist lebendiges Museum, schön zum Schauen, nicht immer einfach, um darin zu leben – im Spannungsbogen zwischen Chaos und Gelassenheit. Der beste Weg dadurch ist zu Fuß.

Wo kann man sich besser verwirren und gleichzeitig orientieren, als wenn man sich vor dem Bahnhof Roma Termini befindet, bereit zum Eintauchen. Wir kommen zur Piazza di San Maria Maggiore mit der Basilika (anno 432) auf dem Hügel Esquilin. Die Santa Maria Maggiore ist eine der vier päpstlichen Basiliken in Rom und die größte Marienkirche der Welt. Sie hat mit rund 76m den höchsten Turm in Rom. Das Innere ist fulminant – so viele Mosaike!

Nächster Halt ist der Parco di Traiano und direkt im Anschluss der Parco di Oppio. Hauptthema dieser Parks ist die Verbindung von antiker Archäologie als öffentliche Grünanlage. Wir sehen Thermen, römische Ruinen und haben eine fantastische Aussicht auf das Kolosseum und den Palatin. Wir kommen zum Kolosseum, einem der bekanntesten Symbole Roms. Im größten Amphitheater der Welt (anno 80) konnten rund 50.000 Römer den oft grausamen Spektakeln zuschauen. Die elliptische Form trug dazu bei, dass sich niemand in der Arena in eine Ecke drücken konnte.

Als Nächstes umrunden wir den berühmten Hügel Palatin. Es ist der älteste bewohnte Teil Roms (seit dem 10. Jh. v. Chr.) und Sitz der römischen Kaiser. Der Gründungslegende nach gewann Romulus auf dem Palatin eine Vogelschau, weshalb er über die neu gegründete Stadt herrschte, da er 12 Adler erblickte. Sein Zwillingsbruder, der den Aventin beobachtete, zählte dort 6.

Bei der Hügelumrundung streifen wir den Parco del Celio mit der Basilica dei Santi Giovanni e Paolo und weiteren Sakralgebäuden sowie einem Museum. Wir durchqueren den Circo Massimo, das größte Stadion der Antike zwischen Palatin und Aventin, mit dem Belvedere Romolo e Remo. Hier konnten im Schnitt rund 300.000 Menschen einem Wagenrennen zusehen.

Unser Wanderbogen führt uns zur Santa Maria in Aracoeli („Altar des Himmels“). Die Kirche steht auf dem höchsten Punkt des Kapitolshügels. Die Basilika aus dem 13. Jh. mit 124 Marmorstufen wurde im Ursprung im 6. Jh. auf Tempelruinen errichtet. Die Marmortreppe ist das steingewordene Gelübde an die Jungfrau Maria am Ende einer Pestepidemie (anno 1348).

Gleich im Anschluss ist der Platz mit dem Denkmal für Vittorio Emanuele II. Das kolossale Nationalmonument, Altar des Vaterlandes genannt, am Fuße des Kapitols ehrt den ersten König des vereinten Königreichs Italien, Vittorio Emanuele II.

Etliche Basiliken, Kirchen und Museen später passieren wir den Tiber über die Ponte Sant’Angelo und stehen vor dem Castel Sant’Angelo – der Engelsburg. Sie zeigt sich als 30m hohes, zylinderförmiges Mausoleum. Das wurde innerhalb von 1800 Jahren vom Kaisergrabmal zur Burg, zum Gefängnis. Ein Gefangener war 1503 Cesare Borgia. Es wurde päpstlicher Palast und nun Museum.

Jetzt wandern wir zum Vatikan und dem Petersdom (1506-1626). Der Zwergstaat hat rund 900 Einwohner auf nicht mal einem halben Quadratkilometer. Der kleinste Staat hat den größten Pro-Kopf-Wein-Verbrauch. Im Durchschnitt 74 Liter pro Nase und Jahr. Das hängt auch damit zusammen, dass dort kaum Kinder wohnen, dafür viele Touristen den Verbrauch pushen.

Wir wandern gen Osten, queren den Tiber über die Ponte Regina Margherita und kommen zur Piazza del Popolo. Der Platz des Volkes ist seit der Antike als Eingangstor viel besucht. Ihn sieht man mit dem Obelisken auf etlichen älteren Postkarten. Auf dem weiteren Weg: Piazza di Spagna mit der Spanischen Treppe und Blick auf die Kirche Trinità dei Monti, der Park mit Palmen Giardini del Quirinale am Quirinalspalast.

Auch der Trevi-Brunnen wird natürlich passiert. Auf dem Weg zum Bahnhof kommen wir am Palazzo delle Esposizioni (Museum) vorbei, streifen die Oper und das Nationalmuseum. Überladen mit Eindrücken, da brauchts ein Eis oder Espresso oder beides!

Bildnachweis: Von Rabax63 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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Wanderziele am Weg
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RomBahnhof Roma TerminiSanta Maria MaggioreKolosseumCircus MaximusSanta Maria in AracoeliNationaldenkmal Viktor Emanuels II.TibertalEngelsburgPetersdomSpanische TreppeTrevi-Brunnen
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