Östlich von Rovereto ist der 1.603m hohe Monte Finonchio, dem wir auf dieser Rundwanderung ab Moietto einen Besuch abstatten. Dort sind ein Rifugio und etliche Sendemasten. Bergmischwald mit Buchen, Birken, Kiefern und Lärchen sowie alpine Wiesenvegetation sind die weiteren Tourbegleiter. Als Ortschaft liegt Pietra auf dem Weg, kurz vor Rundenende.
Das ländlich geprägte Moietto ist ein Ortsteil der Gemeinde Rovereto im Trentino, an den Hängen des Monte Finonchio. Wir starten in dem kleinen Ort in die Runde im Uhrzeigersinn und streifen den Park des Dorfes. Ab dem Start wandern wir für ca. 3,7km ansteigend durch den herrlichen Bergmischwald und gelangen nach rund 2km zur Malga (Berghütte) Finonchio. Mit weiterem Anstieg kommen wir entlang der Wiesen des Monte Finonchio, der eine Höhe von 1.603m hat. Man hat einen fantastischen Blick auf die Vallagarina und das Folgaria-Plateau.
Auf der Höhe lädt in der Sommersaison das Rifugio Finonchio mit dem halbrunden Dach zur Übernachtung und zur Stärkung ein. Die Wiesen heroben waren schon vor dem Ersten Weltkrieg ein beliebtes Ausflugsziel einer sich entwickelnden Wanderlust in der Natur. 1912 wurde mit einem ersten Hüttenbau begonnen. Der Krieg kam dazwischen und erst im Anschluss erfolgte der Weiterbau. Man widmete die Hütte den beiden gefallenen Brüdern Fabio und Fausto Filzi. Es folgte eine Zerstörung im Zuge des Zweiten Weltkriegs. Erst 1957 konnte das Rifugio wieder neu eingeweiht werden, jetzt mit Gewölbe.
Ringsherum stehen einige Funkmasten. Circa 1,5km wandern wir abwärts über die Wiesen und tauchen wieder in den Wald ein. Wir wandern auch oberhalb einer Felswand (Cengio Bianco). Auf dem Weg F7 gelangen wir durch den Weiler Pietra mit nur wenigen Häusern. Wir passieren die Straße und kommen schließlich mit dem Weg F3 in Moietto an.
Bildnachweis: Von Robertk9410 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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