Hygiene beim Wandern: Das ist wichtig!

Wird eine Wanderung geplant, ist damit oft ein längerer Aufenthalt im Freien verbunden. Ohne die richtige Vorbereitung können anstrengende Vorhaben dieser Art nur schwer gemeistert werden. An oberster Stelle der Liste steht in der Regel meist die Ausrüstung, der Proviant und die Berücksichtigung des Wetterberichts.

Auch wenn diese Aspekte in der Planung nicht fehlen dürfen, kann das Wandererlebnis anderweitig getrübt werden - aus diesem Grund sollten jene Sportler auch hygienische Rahmenbedingungen in ihrem Vorhaben beachten. Insbesondere dann, wenn die Wandertour nicht innerhalb eines Tages erledigt ist, muss im Rucksack Platz für notwendige Utensilien geschaffen werden.

Die notwendigen Utensilien sollten im Rucksack verstaut werden

Dazu gehört beispielsweise das Zahnputzzeug - Bürste, Paste und ggf. auch Zahnseide sorgen dafür, dass kein Tag ohne die wichtige Pflege vergeht. Dafür notwendiges Wasser kann entweder aus der Trinkflasche genutzt oder aus einem Hahn bzw. einer Quelle auf dem Weg entnommen werden.

Auch der restliche Körper ist auf regelmäßige Pflege angewiesen. Speziell bei einer anstrengenden Wanderung kann durch den Schweiß und die Anstrengung schnell ein Unbehagen unter den Klamotten entstehen - das Einpacken von Seife ist somit selbstverständlich. Um der Umwelt nicht zu schaden, sind Seifen mit natürlicher Basis eher zu empfehlen. Abgesehen davon sollten auch Tücher zum Abtrocknen im Rucksack nicht fehlen. Damit auch den Händen nichts passiert, lohnt sich zusätzlich das Einpacken von Desinfektionsmittel.

Die Umgebung sollte zur Hygiene genutzt werden

Damit die hygienisch besten Voraussetzungen für die lange Wanderung garantiert sind, ist es empfehlenswert, vor der Tour entsprechende Stellen auf der Karte zu markieren. Dazu gehören unter anderem Seen und auch Quellen oder Wasserfälle. In diesen Umgebungen ist das gründliche Waschen und sogar eine angenehme Entspannung zwischendurch möglich - besonders bei angenehmen Temperaturen sollten jene Gelegenheiten nicht ausgelassen werden.

Wer es etwas eiliger hat, dem ist auch das Duschen auf möglichen Campingplätzen zu empfehlen - sollte ein Hostel auf dem Weg liegen, werden solche Angebote üblicherweise auch zur Verfügung gestellt. Unabhängig von der ausgewählten Methode, sollte laut Erkenntnissen der Website sundt.de kaltes Wasser für optimale Bedingungen der restlichen Wanderung bevorzugt werden. Kaltes Wasser fördere nämlich die Durchblutung und die Regeneration der eigenen Muskeln. Kälte zieht außerdem die Gefäße zusammen, um den Blutfluss zu kontrollieren und unsere wichtigen Organe zu schützen - so werden auch die eigenen Gefäße wieder aktiviert.

Die eigene Wäsche ist ein zusätzlicher Faktor

Für eine wortwörtlich saubere Wandertour reicht es nicht aus, nur den eigenen Körper zu berücksichtigen. Die Kleidung sollte in der Planung auch eine große Rolle spielen - das körperliche Wohlbefinden kann schließlich auch dadurch geprägt werden. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Unterwäsche entscheidend. Sie sollte während des eigenen Waschganges ebenfalls einer Säuberung unterzogen werden. Nach dem Austrocknen und neuer Frische macht sie die Tour mit Sicherheit angenehmer.

Falls die Wanderung etwas länger dauert, müssen Ersatzpaare mitgenommen werden. Die eigene Unterwäsche länger als zwei Tage zu tragen, ist nicht unbedingt empfehlenswert. Dieser Grundsatz lohnt sich auch dann, wenn die gewaschenen Paare noch nicht getrocknet sind. Wird die Unterwäsche noch feucht getragen ist nicht nur der Komfort eingeschränkt sondern auch gesundheitliche Folgen wie eine Blasenentzündung werden damit riskiert.

Bildnachweis: Von Nathan Dumlao [Lizenz] via unsplash.com

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