Diese Runde in der Region Messina durch ein herausragend schönes Naturreservat, eingebettet zwischen den Gebirgszügen der Nebrodi und Peloritani, beginnt südlich von Montalbano Elicona. Riserva naturale orientata Bosco di Malabotta heißt das Gebiet und wir wandern durch eine Artenvielfalt mit jahrhundertealten Eichen, Buchen, Steineichen, Kastanien, Ahornbäumen, Schwarzpappeln oder Pfingstrosen sowie Weißdorn, Felsen und Blick zum Ätna oder das Alcantara-Tal. Dort leben viele verschiedene Arten wie zum Beispiel auch das schwarze Wildschwein, Stachelschweine, Marder oder Greifvögel. Historisch und archäologisch Interessierte kommen auch nicht zu kurz durch beeindruckende Kalksteinfelsen. Das sizilianische Stonehenge, die Megalithe von Argimusco, sind nördlich unserer Wanderung.
Wir wandern auch ein Stück auf dem Pfad der Patriarchen und starten vom Parcheggio accesso bosco di Malabotta. Wir wandern gen Süden und nach rund 900m öffnet sich die Runde, wo wir uns geradeaus halten und ansteigend in Richtung Pizzo Voturi (1.325m) unterwegs sind, um von dort per kleinem Abstecher an die Felskante einen herrlichen Blick über die Höhen und Täler zu haben. Weiter geht’s über den Pizzo Petrolo (1.338m) sowie mit Auf und Ab zu einem weiteren Panorama auf den Ätna. Nach etwa 4km ist der Pizzo Palo (1.325m) erreicht und begeistert durch seine Aussichten über den Nordosten Siziliens, auf den Ätna, das Nebrodi-Gebirge, bis zum Meer hin, wenn das Wetter und der Himmel es zulassen.
Die nächsten rund 1,6km wandern wir maßgeblich abwärts, bis auf rund 1.054m, auch in Serpentinen durch den Wald und sind im Tal des Vallone Ca Devanne. Dann wandern wir ansteigend durch die Landschaft im Reservat, erst in nordöstliche, dann in nördliche Richtung. Dabei kommen wir auch an einer Rastmöglichkeit vorbei.
Wenn wir am Ausgangsort sind, besuchen wir noch den Megalithen aus Kalk- und Sandstein auf dem Hochplateau Argimusco. Es empfiehlt sich zudem im Anschluss, Montalbano Elicona zu besichtigen, mit Burg viel Flair.
Bildnachweis: Von Davide Mauro [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons