Diese bezaubernde Rundwanderung liegt an der Maremmaküste mit Start in Castiglione delle Pescaia, das sich westlich von Grosseto befindet und eine eindrückliche mittelalterliche Höhenburg vorzeigt. Westlich übers Meer geschaut ist die Insel Elba. Die rund 7.000-Einwohner-Stadt am Tyrrhenischen Meer in der Toskana ist ein beliebter Badeort. Die Bruna fließt dem Meer zu und südöstlich davon erstreckt sich das Riserva naturale Diaccia Botron. Unsere Runde wird über den nordwestlich sich erhebenden und bewachsenen Kamm führen, um den Poccio Petriccio (338m).
Start ist an der Bruna, der Parkplatz beim Hafenbecken am Fluss. Wir wandern am Kanalweg entlang, sehen linkerhand die Brücke über die Bruna, Ponte Giorgini. Kurz drauf, mit Blick auf ein weiteres Hafenbecken am Fluss, queren wir die Via Ponte Giorgini. Die Runde öffnet sich, wir gehen rechts und schlendern zur Piazza Guiseppe Garibaldi.
Wir schauen nach links und sehen unsere nächsten Ziele herausragen. Wir queren den Platz mit Brunnen und auf geht’s durch Altstadtgassen mit etlichen Restaurants. Die Chiesa di Santa Maria del Giglio fällt gar nicht ins Auge. Sie ist in die südlichen Burgmauern integriert und geht vermutlich auf eine Kapelle des 13. Jahrhunderts zurück. Die heutige Kirche wurde 1773 gemauert. Wir wandern weiter gen Norden und sehen die Pieve di San Giovanni Battista in der nördlichen Burgmauer. Ihren Turm konnte man bereits von der Piazza aus sehen. Die Kirche aus dem 16. Jahrhundert ist aus einem einstigen Waffenlager der Burg entstanden. Die Festung geht auf das 10. Jahrhundert zurück. Das meiste ihrer baulichen Struktur liegt in der Zeit zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert. Es gibt einige Aussichtspunkte von der Stadtmauer aus.
Mit Anstieg und Zunahme verschiedener Vegetation sowie mit prima Aussichten über das Meer wandern wir die Runde in der Höhenlage bis auf ca. 315m. Und auf dem Weg 106 geht’s hinab, durch ein Wohn- und Feriengebiet sowie in der Folge an den Strand vor der Via Roma. Wir kommen an die Mündung der Bruna und zur Hafenmole mit den zwei Leuchttürmen, einer ist blau, der andere rot Der Ausgangsort ist nicht mehr fern.
Bildnachweis: Von Johannes Gilger [CC BY-SA 2.0] via Wikimedia Commons