Burgauberg-Neudauberg heißt die Gemeinde, wo wir heute ab Stegersbach durch eine sehr abwechslungsreiche Kulturlandschaft wandern: aussichtsreich über die sanften Hügel, vorbei an Wäldern und Wiesen, Blicke in die Oststeiermark und unterwegs finden sich Möglichkeiten, sich weggewanderte Kalorien neu einzuverleiben.
Los geht’s in Stegersbach an der Hauptstraße und vor dem Kastell, das bis 2013 ein Regionalmuseum beherbergte und heute ein Restaurant ist. Es wurde erbaut von den Grafen Batthyány im Jahr 1636 im Stil der Renaissance. Stegersbach liegt im Bezirk Güssing im Südburgenland sowie im Stremtal. Wir folgen dem Uhrzeigersinn und biegen nach rechts in die Teichgasse ein, streifen Sportplätze, kommen über die Strem und durch lockere Bebauung sowie Wiesenflur. Nach einem Anstieg biegen wir nach rechts und sind im Beritt Oberbergen. Der Blick schweift über die hügelige Landschaft und teils ins Tal, bis die Höhenzüge den Horizont berühren.
Scharf nach links biegen wir zwischen zwei Höfen in einen Feldweg ein, schlängeln uns hinab und über den Rohrer Bach. Ansteigend wandern wir im Bereich Burgauberg und folgen der Straße Halmheu. Die trifft auf die Landstraße, wir biegen dort nach links, sehen Rebstöcke und dann das Schild „Zur Aussichtswarte“ sowie eine Oase zum Relaxen. Da biegen wir ein. Die Aussichtswarte Burgauberg steht auf einer grasbewachsenen Anhöhe, in der der Wasserverband Thermenland einen Hochbehälter hat. Auf der Warte mit zwei Balkonen sind Orientierungstafeln montiert. Der Blick schweift vom Geschriebenstein über den Hochwechsel bis zu den Karawanken. Infotafeln berichten über die Flora und Fauna beispielsweise, ein Waldsofa lädt zur Pause und ein Burgenland-Rahmen zum Fotoshooting.
Dann folgen wir ein wenig dem Bogen der Grazer Straße (B57a), queren sie etwa auf Höhe der Haltestelle Trummer und wandern in Richtung Golfplatz. Den Caddyweg queren wir auch und wandern durch ein Wäldchen, treffen auf weitere Caddywege und sind froh über das GPS, das uns auf die Grabenstraße leitet. Durchs Green wird der Rand von Stegersbach erreicht.
Wir kommen zum Kirchenstelldichein. Links ist die alte Kirche hl. Ägidius (16. Jh.) und rechts die neue Kirche hl. Geist, die auch Spiralkirche genannt wird. Sie ist eindeutig aus den 1970er Jahren. Die Architektur folgt der Idee, in Spiralen zum Himmel hinauf. Wir kommen zum Hauptplatz mit seiner Kapelle und kurz später schließt sich die Runde.
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