Heringhausen (Diemelsee)

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An der Seemauer bei Heringhausen am DiemelseeAm südlichen Ausläufer des Diemelsees liegt der Luftkurort Heringhausen. Dieser Ortsteil der Gemeinde Diemelsee wurde bereits 1043 urkundlich erwähnt und ist heute durch seine schöne Lage direkt am See ein beliebtes Ziel für Ausflügler. Im Norden des Ortes erhebt sich der Eisenberg (595m), im Osten der Koppen (553m) und im Süden der Estenberg (446m). Namentlich der bewaldete Eisenberg ist für Wanderer attraktiv, denn über seinen Gipfel verläuft unter anderem der Diemelsteig und bietet fantastische Ausblicke über den Diemelsee.

Blick über den Diemelsee von Heringhausen ausAuch im Diemelsee selbst kann man sich vergnügen: Der Badestrand Heringhausen lädt nach einer langen Wanderung auf dem Diemelsteig zum Abkühlen ein. Falls das Wetter mal nicht mitspielt, kann man aber auch auf das örtliche Hallen- und Erlebnisbad ausweichen. Es bietet Solarium und Sauna zum Aufwärmen, Schwimmbecken und Kinder-Badelandschaft zum Austoben und Badehosenbar und Whirlpool zum Entspannen.

Die lange Bank am Diemelsee in HeringhausenEine ganz besondere Sehenswürdigkeit in Heringhausen kann der Besucher problemlos "besitzen": die lange Bank. Aus einem einzigen Stamm gefertigt kann auf ihr eine ganze Wandergruppe gemütlich Rast machen und den Blick übers Wasser genießen - immerhin ist die Bank stolze 26,42m lang!

St Barbara in Heringhausen am DiemelseeeZentrum von Heringhausen ist die romanische, dreischiffige Gewölbebasilika St. Barbara. Die kleine aus Bruchsteinen gemauerte St. Barbara Kirche mit der schlichten Ausstattung stammt aus dem 11. Jahrhundert. In ihrer abgestuften, vom Turm zum Chor hin abfallenden Bauart zeigt sie große Ähnlichkeit zur Kirche in Berndorf, das zum benachbarten Twistetal gehört. Aber auch andere Details zeigen die typischen Formen für die frühen Kirchen in der Region: rundbogige Schallöffnungen mit ihren Mittelsäulen im Turm beispielsweise. St. Barbara sieht heute noch fast genauso aus wie zur Bauzeit. Nur Weniges wurde seither verändert. Zu diesem Wenigen gehören etwa das östliche Fenster des Chores und die Fenster im Obergaden, die im 19. Jahrhundert vergrößert wurden, um mehr Licht in die Kirche gelangen zu lassen.

Zu den interessanteren Details der Inneneinrichtung von St. Barbara gehören die Skulptur der Kirchenpatronin St. Barbara von ca. 1500, das Kruzifix, das wohl zum ursprünglichen Hochaltar gehört hatte und zwei Holztafelbilder, ebenfalls einst Bestandteile des Hochaltars vom Ende des 17. Jahrhunderts. Der heutige Altar stammt ebenso wie Kanzel und Taufstein aus dem Jahr 1969 und ist aus Adorfer Muschelkalk gefertigt.

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