Zugspitzland: Vom Schmölzersee zur Maximilianshöhe


Erstellt von: Sigi2910
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑187m  ↓163m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir wandern heute vom Schmölzersee zur Alm-Hütte, beginnen dabei am kleinen Parkplatz des Schmölzersees unterhalb des Pflegersees. Wir spazieren zuerst zum Schmölzersee hinunter und wundern uns über den niedrigen Wasserstand. Kein Vergleich zu früher.

1800 schon als Wasserspeicher für eine Sensenschmiede angelegt, wurde der Schmölzersee hundert Jahre später in seine heutige Form gebracht, weil der damalige Besitzer des Sonnenbichl-Hotels seinen Gästen eine Bademöglichkeit bieten wollte. Und seither hatte er eigentlich immer genug Wasser, bis Probebohrungen für den Kramertunnel ihn undicht werden ließen. Der Pächter versucht zwar, die Löcher zu flicken. Mit allerdings nicht gerade durchschlagendem Erfolg, will uns heute scheinen. Immerhin, zwei Karpfen sehen wir noch ihre Kreise ziehen und auch drei Enten ziehen schnatternd einher.

Wir umrunden den Schmölzersee zur Hälfte und wenden uns dann in den Wald. Bald geht es links weg und ein wenig bergauf und bald schon kommen wir am Kramerplateauweg heraus. Die Pflegerseestraße wird überquert und ab geht es knapp oberhalb von Garmisch entlang – immer mit besten Aussichten auch uns insbesondere auf die Bergwelt. Sei es linkerhand Fricken und Wank, hinten das Eckbauergebiet und dahinter das Wettersteingebirge (und ganz hinten der Karwendel), sei es direkt vor uns Alp- und Zugspitze, letztere nebst den Waxensteinern. Bald kommen wir zur Gedächtniskapelle unterhalb des Grasbergs (und der Berggaststätte St. Martin).

Weiter geht es auf dem Kramerplateauweg bis zur Maximilianshöhe und dort bis zum Gasthof Alm-Hütte, auch bekannt als Windbeutel-Alm. Hier wollen wir es für heute gut sein lassen, der Kramerplateauweg würde aber weiter führen, über den Herrgottschrofen bis nach Grainau.

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