Zugspitzland: Die Schöne Aussicht, der Gschwandtnerbauer und das Steinbichl


Erstellt von: Sigi2910
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑510m  ↓510m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere Wanderung in der Badgasse in Partenkirchen. Warum in der Badgasse? Weil wir hier bei der Familie Leitenbauer ein schönes Zuhause für unsere zwei Wochen Ferien gefunden haben. Alsdann: Erst geht es ein Stück der Kanga entlang, einem kleinen Bach, den wir vor ein paar Jahren schon einmal als wilden Strom erlebt haben.

Dann führt uns der Hammerschmiedweg (finden wir lustig, weil unser Hausherr Schmiedemeister ist und auch eine Schmiede betreibt, also quasi der Hammerschmied von Partenkirchen ist) links weg, vorbei am Mercure-Hotel, und bei Flo´s sehenswerter Garage (die an das Amerika der Fünfziger-/Sechzigerjahre erinnert) über die hier etwas weniger befahrene Mittenwalder Straße hinweg.

Am Beginn der Ludwigstraße geht es dann rechts hoch in die Dr. Wigger-Straße, die wir bei der 1565 erbauten Gsteig-Kapelle aber gleich wieder verlassen. Nun geht es auf einem schmalen Wanderweg bergauf. Wir gewinnen schnell an Höhe, dann geht es nahezu eben dahin bis zur Schönen Aussicht.

Wieder werden ein paar Höhenmeter genommen, dann geht es rechts ab Richtung Schlattan zur Pfeifferalm, die wir auch bald erreichen. Eine Anliegerstraße führt uns nun wieder bergab Richtung Höfle, vorbei an Viehweiden erreichen wir bald den Aufstieg auf Schotterstraße ins Gschwandt zum Gschwandtnerbauern und werden oben von ein paar Kühen als Empfangskomitee erwartet. Dort kehren wir ein, das Essen ist prima (Kalbsbraten mit Kartoffeln und Salat) und zum Nachtisch gibt es auch gleich Kaffee und Kuchen – zumeist steht auch frischer Strudel auf der schwarzen Speisetafel.

Nach der mittäglichen Stärkung geht es steil bergan: Wir klettern zum Steinbichl hinauf. Bald ist eine Kreuzung erreicht, rechts geht es weiter auf den Wank hinauf, wir gehen links weiter hinters Steinbichl. Weiter ist zunächst Treppensteigen angesagt, dann wird der Wanderpfad ebener und bald geht es wieder bergab. Wir verlassen den Wald, lassen die Abzweigung zur Gamshütte zweimal rechts liegen und kommen zur Hacker-Schorr-Brücke, die über die Faukenschlucht hinüber zur Gamshütte führt. Die ist allerdings letztes Jahr abgebrannt und wird derzeit wieder aufgebaut. Die Bauarbeiten sind voll im Gange, im Mai nächstes Jahr soll das einstige Kleinord neu eröffnet werden. Wieder zurück über die Brücke und ins Hasental abgestiegen. Wir sind wieder in Partenkirchen und bald schließt sich in der Badgasse der Wanderkreis wieder.

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