Zugspitzland: Der Pflegersee, die Reschbergwiesen und die Ruine Werdenfels


Erstellt von: Sigi2910
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 7 Min.
Höhenmeter ca. ↑322m  ↓322m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere Wanderung in Garmisch-Partenkirchen am Pflegersee – dort stehen im Regelfall genügend Parkplätze zur Verfügung. Der Pflegersee ist ein idyllisch gelegener, künstlich angelegter See, der im Mittelalter die Wasserversorgung der nahe gelegenen Burg Werdenfels (die allerdings nur noch als Ruine besteht) als Wasserversorgung diente.

Vorbei am See und am gleichnamigen Gasthof geht es links vom Schlosswald erst einmal bergan zum Lahnenwiesgraben, eine Weile parallel zu jenem und dann über ihn hinweg und noch ein wenig bergauf. Dann teilt sich der Weg, links geht es zu Enningalm, Brünstlkopf und Notkarspitze, rechts zu den Rechbergwiesen und nach Burgrain.

Das Wetter ist heute nicht so toll, also wählen wir die rechte Variante. Und werden bald damit belohnt, dass es nicht mehr bergauf, sondern bergab geht. Wir durchwandern die Reschbergwiesen und steigen anschließend, links am Grubenkopf vorbei, weiter bergab bis hinunter nach Burgrain. Im Tal angekommen halten wir uns rechts, treffen gleich wieder auf den Lahnenwiesgraben, den wir auf einer schmalen Brücke überschreiten. Noch ein paar Meter unten im Tal, dann steigt der Weg wieder an.

Auf schönem Wanderweg steigen wir der Ruine Werdenfals entgegen. Bald teilt sich der Weg, rechterhand würde es (zurück) zum Pflegersee gehen, links locken Ruine Werdenfels und Werdenfelser Hütte. Also links weg und bald stehen wir an einem Zaun: Durchgang verboten. Haben wir doch glatt kurz vorher den Abzweig verpasst. Weil nämlich ab jetzt nur ein schmaler Pfad weiterführt. Nun geht es über Wurzeln und Treppenstufen aufwärts, wieder hinab und wieder hinauf - und dann sind wir an und in der Ruine Werdenfels.

Bis 1623 war die Burg Werdenfels, nach der auch das Gebiet benannt ist, Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft Werdenfels. Um 1200 erbaut, ist sie heute nur noch eine Ruine – mit allerdings bestem Ausblick. Zumindest bei gutem Wetter. Leider hängen die Wolken heute recht tief und so können wir zwar den Eckbauer erkennen, das Wettersteingebirge hüllt sich aber in besagte Wolken. Für Aufhellung (und Verpflegung) sorgt die gleich nebenan gelegene Werdenfelser Hütte, täglich bis 18 Uhrgeöffnet.

Dann geht es weiter zurück zum Pflegersee, ein paar Höhenmeter wollen auf nun wieder schön gepflegtem geschotterten Wanderweg gewonnen werden, dann schließt sich der Wanderkreis wieder.

Artikel bei twitter teilenArtikel bei Facebook teilenArtikel per Email versendenDer Inhalt dieser Seite unterliegt der Creative Commons Attribution/Share Alike-Lizenz. © Sigi2910 via ich-geh-wandern.de