Wupper-Ennepe-Hochflächen

Die Wupper-Ennepe-Hochflächen erheben sich rechts der Wupper zwischen Rönsahl und Beyenburg in die Gemarkung der Städte Radevormwald, Schwelm und Ennepetal bis hinab zum Tal der Ennepe. Die Wanderregion ist trotz der Nähe zu Ruhrgebiet und dem Bergischen Städtedreieck sehr ländlich und wird neben Wald vor allem durch Wasserläufe und Talsperren geprägt.

Talsperren sind es gleich mehrere, die in den Wupper-Ennepe-Hochflächen angelegt wurden. Am bekanntesten ist die Bevertalsperre, ein beliebtes Naherholungsziel mit Badestrand, Gastronomie und vielen Wassersportmöglichkeiten. Deutlich ruhiger sind die Neyetalsperre und die benachbarte Schevelinger Talsperre sowie die malerische Heilenbecker Talsperre.

Wer in Sachen Kultur auf den Wupper-Ennepe-Hochflächen unterwegs ist, kann aus mehreren interessanten Museumsangeboten wählen. Da ist z.B. das Schwelmer Heimatmuseum, das eine der größten Sammlungen zur Regionalgeschichte vorhält. Das Wülfing-Museum zeigt, wie einst die Textilindustrie im Tal der Wupper arbeitete. Eisenverarbeitung thematisieren die Ausstellungsstücke des Straßenindustriemuseums Ennepetal. Und Eisenbahnfreunde kommen am Museumsbahnhof Dahlhausen auf ihre Kosten.

Schöne Bauwerke finden sich auf den Wupper-Ennepe-Hochflächen natürlich auch. Genannt seien z.B. das Rokoko-Gartenhaus in Radevormwald, Gut Ahlhausen, der Kornkasten in Rüggeberg, Haus Heilenbecke, das Rietzsche Haus, die monumentale Christuskirche und der ehemalige Rittersitz Haus Martfeld.