Wanderreisen wieder stark in Mode: So gelingt die Vorbereitung

Der einstige Volkssport der Deutschen scheint in den vergangenen Jahren wieder einen echten Boom zu erleben. Denn insbesondere das Interesse an einem Wanderurlaub wächst und leidenschaftliche wie auch Hobby- und Gelegenheitswanderer suchen sich große wie kleine und abenteuerliche, wie auch gemütliche Wanderstrecken auf der ganzen Welt aus. Fürs Wandern selbst benötigt man so einiges an Equipment und die qualitativ hochwertige Ausstattung ist dabei mit das Wichtigste. Bekleidung, Schuhwerk, Proviant und transportables Gepäck sollten an Bord sein und je nachdem wohin die Wandertour führen soll und das Ziel in weiter Ferne gesteckt ist, erst recht.

Hochwertigkeit und Qualität sind hier bei der Wahl der Ausstattung von großem Wert. Aber auch Routenplaner, die verlässlich sind und moderne Wander-Apps ermöglichen zusätzlich einen reibungslosen Ablauf des Urlaubs. Vom Rucksack über Socken und Zelt, Wanderstock und Mietwagen. Wer alles bis ins kleinste Detail für seinen Wanderurlaub plant, macht alles richtig. Denn hierbei sollte man möglichst nichts dem Zufall überlassen, damit man nicht am Ende im Nirgendwo buchstäblich im Regen steht. 

Mietwagen buchen

Je nachdem wohin die Wanderreise gehen soll und wie viel Zeit man dafür eingeplant hat,  kann man sie durchaus sehr flexibel und ideenreich gestalten. Denn ob man nun die Anreise mit der Bahn macht und anschließend zu einem anderen Transportmittel wie ein Auto wechselt. Oder mit dem Flieger anreist und dann weiter plant, Mietwagen sind immer eine sehr gute Lösung, da man dann all seine sieben Sachen ins Auto packen kann und so die einzelnen Wanderetappen durchaus besser planen und ansteuern, sowie mit einander verknüpfen kann. Einen Mietwagen dann beispielsweise ab München anzumieten und so die Reise fortzusetzen, ist eine von vielen Möglichkeiten seinen Wanderurlaub zu gestalten und zu planen. Generell kann man je nach Zielvorhaben die Kombinatiosmöglichkeiten ruhig bei großen Wandertouren einmal tüchtig ausschöpfen. Denn Fakt ist, dass man auf diese Art und Weise eine weitaus größere und weitreichendere Route planen kann, als ohne diese Möglichkeiten. 

Routen planen -Apps installieren

Selbst bei Wanderungen sind Handys wichtig und kaum jemand macht sich ohne diese kleinen mobilen Helfer heutzutage noch auf. Sie sind nicht nur in Bezug auf Erreichbarkeit im Notfall wichtig, um bei Unfällen beispielsweise schnelle Hilfe zu ordern. Oder auch wen man sich im unbekannten Nirgendwo völlig verlaufen hat und einfach die falsche Route eingeschlagen hat. Auch  hier sind Apps eine ganz wichtige Investition, die speziell aufs Wandern und der Auslegung der Routen hin ausgerichtet sind. Wander-Apps gibt es mittlerweile jede Menge, hier sollte man darauf achten, wie breit gefächert das angebotene Spektrum der jeweiligen Kartensysteme ist. Denn was nutzt eine Wander-App, wenn man sich im Norden Spaniens zum Wandern aufmacht und die installierte Karte der App aber nur für Deutschland ausgestattet ist. 

Rucksack, Proviant und Bekleidung

Die richtige Bekleidung ist fürs Wandern extrem wichtig. Schließlich  ist man unter Umständen wochenlang mit den gleichen Wanderschuhen beispielsweise auf Achse. Da muss das Schuhwerk sehr hochwertig sein und sollte allen widrigen Umständen trotzen können. Matsch, Nässe und stark unterschiedliches Terrain unter den Schuhen müssen sie spielend aushalten können, ohne Schaden zu nehmen. Der Rucksack ist ebenfalls der ständige Begleiter. Und auch er sollte aus einem hochwertigen Material und von großer Qualität sein. Desto widerstandsfähiger er ist, umso besser. Auch die Füllmenge des Rucksacks selbst sollte üppig sein. Die Schultergurte müssen gut gepolstert sein, damit man nicht schon bei der ersten kleinen Etappe Schulterschmerzen hat.

Der Proviant reichtet sich nach der Strecke und auch der Region und Lage der Route. Wandert man durch die totale Einsamkeit und weit ab von jeglicher Zivilisation, ist guter Proviant wichtig und vor allem genügend zu Trinken. Auch hier verrät die App oft wo man sich selbst und seine Energien mit Speis und TranPhoto byk aufladen könnte. Vom Scheitel bis zur Sohle sollte man sich für jegliche Wanderungen gut ausstaffieren und vom Hut gegen die Sonne und den Regen, bis hin zum Hemd aus Baumwolle, der Pulli aus Schurwolle und der atmungsaktiven Regenjacke und die kurze wie auch lange und warme Hose. Denn wer hoch oben in Bergregionen wandert, der wird nicht selten von Kältewellen, Regengüssen und sogar Schnee überrascht. Sonnencreme und Sonnenbrille sollte man ebenfalls dabei haben, denn die Sonne kann besonders dort recht hartnäckig und auch richtig gefährlich werden. Wechselkleidung nach dem berühmten Zwiebeleffekt ist immer der richtige Weg und desto intensiver man sich vor Abreise mit diesem Thema auseinandersetzt, umso besser für den späterer Wanderurlaub. Eine Faustregel, immer drei verschiedene Wechselklamotten von Socken bis zum Hemd und der Unterwäsche mit zu haben, gilt noch heute als Standardausstattung fürs Wandern.

Bildnachweis: Von Stephan Vance via unsplash.com

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