Wandern zu Corona-Zeiten: Das muss man beachten

In speziellen Zeiten wie der Corona-Pandemie ist Abwechslung besonders wichtig. Anstrengendes Homeoffice und endlose Selbstquarantäne schreien förmlich nach einer Wanderung im Freien. Wandern ist im Normalfall die perfekte Form des Social Distancing.

Doch um die Natur wirklich genießen zu können, ist Voraussicht gefragt. Werden bestimmte Auflagen eingehalten wird sowohl das eigene als auch das Tourerlebnis aller weiteren Personen nicht unnötig beeinträchtigt.

Abstandsregeln gelten auch auf Wanderwegen

Der Deutsche Wanderverband geht davon aus, dass speziell im Corona-Jahr heimische Gebiete deutlich stärker besucht werden. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass auf die bereits im Alltag etablierten Abstandsregeln geachtet wird.

Idealerweise sollte der Umweg bei entgegenkommenden Personen mindestens zwei Meter betragen. In diesem Zusammenhang gibt es jedoch auch Ausnahmen. Wandern in Kleingruppen ist erlaubt - allerdings muss es sich dabei um Personen handeln, die sich im selben Haushalt befinden.

Aufgrund des prognostizierten Ansturms kann es dennoch vorkommen, dass unter Umständen Bekannte, Freunde oder auch Verwandte den eigenen Wanderweg kreuzen. Auch wenn dies zum gepflegten Umgang gehört, sollten bestimmte Rituale unterlassen werden. Anstelle von Händeschütteln und Umarmungen ist Winken aus der unmittelbaren Distanz angesagt.

Hygienemaßnahmen beim Wandern

Damit zusätzliche Infektionen vermieden werden, ist in Sachen Vorbereitung ebenfalls auf die Hygiene zu achten. Ein Schutz für Mund und Nase muss zwar nicht immer getragen werden - zumindest eine Mitnahme im Rucksack ist allerdings unbedingt erforderlich. Auch ein Mittel zur Desinfektion gehört zur Notfallausrüstung. Insbesondere bei kurzen oder längeren Pausen auf Bänken sollte ein solcher Schutz in jedem Fall griffbereit sein.

In Kombination mit der Hygiene sollte auch die strikte Trennung eigener Utensilien beachtet werden. Während Trinkflaschen üblicherweise gerne geteilt werden, muss in Zeiten der Corona-Pandemie darauf verzichtet werden. Ähnliche Vorgaben sind beispielsweise auch bei Trekking-Stecken sinnvoll, da auch so eine Übertragung möglich ist.

Die Selbsteinschätzung ist ebenfalls zu beachten

Wandern kann sich auch zu Zeiten der aktuellen Krise als gesundheitsfördernd erweisen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn persönliche Grenzen eingehalten werden. Während dieser Grundsatz auch sonst gelten sollte, findet er vor allem in Zusammenhang mit der COVID-Pandemie besondere Anwendung. Zusätzliche Belastungen können nicht nur ernste Verletzungen nach sich ziehen, sondern auch Infrastrukturen gefährden. Ist ein Rettungseinsatz oder gar ein Krankenhausaufenthalt notwendig, werden unter Umständen notwendige Ressourcen zur Bekämpfung der Pandemie verbraucht.

Zur Selbsteinschätzung gehört auch eine ausreichende Kenntnis der körperlichen Verfassung. Insbesondere bei der drohenden Gefahr einer zweiten Welle sollte der Körper mit wichtigen Nährstoffen zur Abwehr versorgt werden. Liefern die Ernährungsgewohnheiten nicht die notwendige Basis, haben Ernährungsfachleute von www.botanikmeister.de den passenden Tipp parat: “Den Personen, die wenig bis gar kein Obst oder Gemüse essen, fehlen verschiedene Basen. Hier kann ein Immunbooster diese Mängel ausgleichen, sodass das Immunsystem voll funktionsfähig ist und den Körper vor Bakterien oder Viren schützt. Ein sehr häufiger Inhaltsstoff von Immunbooster ist beispielsweise Magnesium, das gegen Viren eine schützende Wirkung aufweist, da es die Bekämpfung von virenbefallenen Zellen unterstützt.”

Eigenen Proviant mitnehmen

Da Wandern auch anstrengend werden kann, ist auch die eigene Versorgung unbedingt zu beachten. Weil einige Restaurants in dieser Zeit möglicherweise nur eingeschränkt laufen oder gar geschlossen sind, ist dieser Aspekt umso wichtiger. Auch Grillen funktioniert möglicherweise nur eingeschränkt - deshalb sind fertige Speisen wie Sandwiches eher sinnvoll. Um zum laufenden Schutz nicht nur auf Booster angewiesen zu sein, ist die zusätzliche Mitnahme von Früchten auch zu empfehlen.

Bildnachweis: Von Kalen Emsley [Lizenz] via unsplash.com

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