Wandern rund um Wuppertal

Wuppertal ist – wenngleich eine dicht besiedelte Großstadt – durch die geografischen Besonderheiten ein spannendes Wanderziel. Das Tal der Wupper ist eng und wird von steilen Berghängen eingefasst und es gibt eine Reihe Parks und Waldflächen, die einen schnell vergessen lassen, dass man in einer ehemaligen Industriestadt – dem deutschen Manchester – unterwegs ist.

Das örtliche Aushängeschild des Wandertourismus ist der Wuppertaler Rundwanderweg (101km). Er führt einmal herum um die Stadtgrenzen von Wuppertal und passiert dabei u.a. den Beyenburger Stausee, die Ronsdorfer Talsperre, das Gelpetal, den Manuelskotten, den Staatsforst Burgholz, Schöller, Schloss Lüntenbeck und das Atadösken. Man kann beliebige Einstiegspunkte und Tagestouren auf dem Wuppertaler Rundwanderweg wählen und sich so seine individuelle Tour zurechtlegen.

Deutlich einfacher weil kürzer und flacher sind zwei ehemalige Bahnlinien, die zu Wander- und Radwegen umgebaut wurde. Die Sambatrasse (10km), die die Strecke der ehemaligen Burgholzbahn von Cronenberg durch den Staatsforst Burgholz vorbei am Zoo nutzt. Und die Nordbahntrasse (23km), die von Vohwinkel über Barmen bis in die Herzkämper Mulde im Bergisch-Märkischen Hügelland führt.

Wer weitere Strecken bevorzugt, der kann Wuppertal auf dem Wupperweg erkunden. Der Wupperweg begleitet die Wupper von ihrer Quelle bei Börlinghausen im Oberbergischen Land bis zur Mündung in den Rhein in Leverkusen. Etappe 3 des Wupperwegs kommt von Wuppertalsperre über den Beyenburger See und durch die Barmer Anlagen zum Toelleturm. Etappe 4 leitet durch den Staatsforst Burgholz und über Kohlfurt zur Müngstener Brücke.

Auch der Bergische Weg macht Wuppertal seine Aufwartung. Auf der Strecke vom Essener Baldeneysee zum Drachenfels (321m) im Siebengebirge erreicht die Tageswanderung 3 von Gräfrath aus kommend den Wuppertaler Stadtteil Cronenberg. Die vierte Etappe führt von Cronenberg aus weiter über die Müngstener Brücke, Schloss Burg und die Sengbachtalsperre zur Diepentalsperre.

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