Wandern rund um Wipperfürth

Wer das Wupper-Dhünn-Eck erwandern will, hat eine große Menge an Alternativen. Z.B. führt die Nordschleife des Bergischen Panoramasteigs von Hückeswagen über Radevormwald nach Wipperfürth und leitet von da weiter ins Wippertal nach Marienheide.

Auch der Wupperweg bietet einen guten Einstieg. Auf der zweiten Etappe wandert man von Wipperfürth über die Neyetalsperre und die Bevertalsperre nach Hückeswagen und begleitet dann die Wupper-Vorsperre, um in einem letzten Schlenker zur Wiebach-Vorsperre zu leiten.

Ein dritter großer Weg, der das Wupper-Dhünn-Eck durchzieht, ist der Graf-Engelbert-Weg, benannt nach dem Kölner Erzbischof, der zugleich einer der wichtigsten Grafen von Berg war. Die dritte Etappe des als Hauptwanderweg X28 markierten Wanderwegs, startet in Radevormwald und führt über Bever- und Neyetalsperre nach Wipperfürth.

Wer einen besonders intensiven Eindruck vom Wupper-Dhünn-Eck genießen will, kann den Wipperfürther Rundweg wandern. Der gut 46km lange Weg rund um Wipperfürth ist in zwei sportlichen Tagen zu bewältigen und verspricht zahlreiche schöne Natureindrücke. Auch bequem an einem Tag zu schaffen ist dagegen der Rundweg Hückeswagen, der gute 14km lang ist.

Das Bergische Heimatlied als Thema greift der 2012 eingerichtete Bergische Streifzug auf, der auf den Namen Heimatweg hört. Von Wipperfürth geht es über 11km zur Neyetalsperre und retour. Unterwegs werden die sechs Strophen des Bergischen Lieds aufgegriffen und informieren den Wanderer über Land und Leute im Bergischen Land.

Eine schöne Streckenwanderung ist die vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) entwickelte Route von Purd durch die Mul nach Hückeswagen und weiter zur Wiebach-Vorsperre der Wuppertalsperre. Markierungszeichen ist ein Querbalken, der den Wanderer auf der knapp 14km langen Route sicher führt.