Wandern rund um Neunkirchen (Saar)

Wie auf Rosen gebettet, könnte man fast sagen, bei Wanderungen durch das Blies-Hügelland, das mit dem Landkreis Neunkirchen, dem Rosenkreis, umrissen werden kann. Wanderwege in und um Neunkirchen sind zahlreich vorhanden, auch Premiumwanderwege. Einmal komplett um Neunkirchen verläuft der Neunkircher Rundwanderweg.

Der Neunkircher Rundwanderweg (54km) ist mit einem zusammengewachsenen NK markiert und wird deshalb auch NK-Weg genannt. Start ist der Zoo in Neunkirchen. Wandert man im Uhrzeigersinn, kommt man durch Ludwigsthal und Kohlhof, vorbei am Hofgut Menschenhaus, weiter nach Spiesen und zum Heinitzer Weiher. Als nächstes liegt die Schafbrücker Mühle an der Blies am Weg. Dann erreicht man Münchwies, Hangard und Wiebelskirchen, wo Erich Honecker aufwuchs.

In Sinnerthal beginnt der Saukaulenweg (8km). Die Rundwanderung startet an den Kleingärten und man kommt an drei Weiheranlagen vorbei sowie am Aussichtspunkt Nusskopf und einen weiteren Panoramablick hat man von der Halde mit der Almhütte bei der Grube Reden.

Nordwestlich von Hangard verläuft Schauinslandweg (10km). Start ist am Fischweiher Randsbach an der L 124. Auf der Runde sind einige sehr schöne Aussichtspunkte, die Kerbschlucht Kerbacher Loch, in der Kerbschlucht Hiemsklamm gibt es einen Brunnen und eine bewirtschaftete Hütte an den Fischweihern. Schauinsland heißt übrigens der Bergrücken bei Hangard und die Runde mit den Aussichten, Wiesen, Feldern, dem Steinbruch und einem Gang zum Panoramaturm Betzelhübel machen dem Namen alle Ehre.

Der Hangarder Brunnenpfad (15km) beginnt am Dorfbrunnen in Hangard. Der Wegeverlauf führt einen östlich von Hangard in die Nähe von Münchwies durch hügelige Landschaft und hat 75% Pfad- und Waldwegeanteil. Die Aufmerksamkeiten am Weg sind die Brunnen, angefangen beim Dorfbrunnen, dann gibt es den Kameradschaftsbrunnen, die Ebertsquelle, den Frankenbrunnen, den Karlsbrunnen, den Hollerbrunnen, Bruderbrunnen und die Dietzlochquelle.

Der Mühlenpfad (8km) führt uns von der Ölmühle Wern aus ins Ostertal. Die Pfade sind abwechslungsreich und führen auch über ehemalige Mühlengräben. Entlang der Oster verläuft der Weg zunächst auf dem Waldsinnespfad und durch das Ostertal. Bis zu Hanauer Mühle kommt man durch ein Kerbtal und überquert einen Bach. An der Hanauer Mühle mündet der Lautenbach in die Oster. Als dritte Mühle wird die Eichelthaler Mühle in Richtung Fürth angesteuert. Dabei folgt man dem Lautenbach bis zur Ebertsquelle.

Der Steinbachpfad (7km) bei Ottweiler leitet durch offene Landschaften und Waldpassagen. Es geht hinauf auf den Betzelhübel (427m), wo man vom Panoramaturm einen schönen Blick genießt. Auf der Runde liegt auch die Kerbach-Klamm und man durchstreift die Aue der renaturierten Oster.

Durch das bezaubernde Illtal führt der Erlebnisweg Rund ums liebe Vieh (12km). Dabei geht es durch Hirzweiler und als Höhepunkt zur Dorf- und Schaukäserei Hirtztaler. Eine wunderbare Runde insbesondere auch für Kinder, die einiges über die Tiere und Natur erfahren an Spiel- und Erlebnisstationen. Zudem bietet der Weg einige Abkürzungsmöglichkeiten an, wenn die kleinen Füße nicht mehr so viel gehen wollen.

Heinitz, ein historischer Grubenstandort, bietet den 12-Weiher-Weg (10km). Da kann man mitzählen. Sehenswürdigkeiten sind die zu erwartenden zwölf Weiheranlagen, ein Biotop mit Brücke der Sinne, Bergbaustätten, das Museum Heimatstube und das Haldenkreuz auf der Berghalde.

Nicht nur zum Vatertag sondern auch an anderen durstigen Tagen ist der Biergartenweg (15km) eine Empfehlung. Der führt tatsächlich von einer „Tränke“ zur nächsten – und das Ganze im Wesentlichen auch noch bollerwagengeeignet. Man könnte am Hofgut Menschenhaus anfangen oder kurz vorher am Eschweiler Hof mit dem Landgasthof. Die zweite Gastronomie im Uhrzeigersinn wäre dann die Rohrbacher Glashütte, gefolgt vom Centrum für Freizeit und Kommunikation in Spiesen-Elversberg. Und dann geht es so weiter.

Zu den Wegen rund um Neunkirchen zählt unter anderem auch der Spitzbubenweg Münchwies (12km). Start ist der Friedhof Münchwies. Der Spitzbubenweg führt durch Feld, Wald und Flur mit Kerbtälern und Streuobstwiesen und man findet 13 Informationstafeln auf gestalteten Steinsäulen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Waldlehrpfad, die Ebertsquelle und ein Marktbrunnen.

Der Wackenberg-Rundwanderweg (7km) startet an der Fischerhütte am Wallenbornweiher und leitet hinauf auf den Wackenberg (408m) mit tollem Panoramablick Richtung Saargau und Hochwald-Vorland.

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