Wandern rund um Marsberg

Gasthof DiemeltalGasthof Diemeltal

Marsberg in eine Eldorado für Wanderer. Gleich mehrere überregional Wanderwege steuern die Stadt an der Diemel an. Der bekannteste Weg, der Marsberg als Ziel seiner gut 70km langen Reise hat, ist der Eggeweg. Der bereits 2004 vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg zertifizierte Eggeweg startet an den Externsteinen und bildet hier das südliche Teilstück des Wanderprojekts Hermannshöhen – quasi als Verlängerung des Hermannswegs durch den Teutoburger Wald. Ziel ist Niedermarsberg. Der Eggeweg ist Teil des Europäischen Fernwanderwegs E1, der die Nordsee mit dem Mittelmeer verbindet.

Weiter geht der E1 dann in Richtung Westen ins Sauerland und hier gibt die Richtung der Kaiser-Otto-Weg (X16) des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) vor. Er verbindet Obermarsberg mit Meschede und begleitet den E1 bis zur Niedersfelder Heide im Winterberg Hochland. Ein Stück des X16 geht man auch, wenn man den Verbindungsweg von Eggeweg und Rothaarsteig von Marsberg nach Brilon wandert.

Mitten in Marsberg vereinen sich die beiden Alternativrouten der Sauerland-Waldroute zu ihrem gemeinsamen Zielpunkt. Bei Warstein hatten sich die beiden Strecken getrenn. Der Hauptweg führt südlich an Brilon vorbei, die nördliche Alternativroute passiert die Briloner Hochfläche nördlich.

Zielpunkt des Plackwegs ist Helminghausen an der Diemeltalsperre. Der Weg ist einer der Hauptwanderwege des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) und mit der Wegekennzeichnung X1 markiert. Sein Start ist in Hagen-Delstern. Der Plackweg ist insgesamt rund 144km lang.

Durch die Marsberger Ortsteile Bredelar, Padberg und Helminghausen verläuft der Uplandweg (X15). Er startet im Norden bei Salzkotten, führt 177km entlang an der Ostgrenze des Sauerlandes und endet schließlich im hessischen Dillenburg.

Aber nicht nur die großen, überregionalen Wanderwege gibt es rund um Marsberg zu entdecken, auch die lokalen Rundwanderwege haben ihren Reiz. Noch recht jung ist die Giershagener Bergbauspuren. Die tausendjährige Bergbaugeschichte des Ortes wird auf 18km Wegstrecke erlebbar gemacht: an vier Eisenerz-Grubenfeldern, einem Kupfer-Grubenfeld und vielen interessanten geologischen Aufschlüssen. Eine Begleitbroschüre erläutert alles Wichtige zum Thema.

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