Wandern rund um Hattingen


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In der Wanderregion Bergisch-Märkisches Hügelland gibt es so viel zu sehen und entdecken. Museumsrouten, Industrierouten, Themenwege, Rundwege beispielsweise durch die Altstadt Hattingens und eine Schweiz haben die dort auch, die Elfringhauser Schweiz mit Höfen und Gastronomie. Bachtäler laden zum erfrischenden und erholsamen Naturgenuss ein. Da fällt die Entscheidung vielleicht gar nicht so leicht, welche der zahlreichen örtlichen und überregionalen Wanderwege man einschlagen sollte.

Wer mehr vorhat, sei zunächst auf die großen Fernwanderwege hingewiesen, die das Bergisch-Märkische Hügelland durchstreifen. Der Graf-Engelbert-Weg, markiert als Hauptwanderweg X28, startet in Hattingen und führt auf seiner ersten Etappe von der historischen Altstadt zur Isenburg und durch die Elfringhauser Schweiz zum ehemaligen Zollort Alter Schee in der Herzkämper Mulde. Weiter geht es durchs Bergische Land bis hinab an den Siegfall bei Schladern.

Auch der Ruhrhöhenweg (XR) führt zwischen Gevelsberg und dem Baldeneysee südlich der Ruhr durchs Bergisch-Märkische Hügelland. Der Ruhrhöhenweg, ein Klassiker unter den Wanderwegen in Nordrhein-Westfalen, beginnt an der Ruhr-Quelle bei Winterberg im Sauerland und begleitet die Ruhr westwärts bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg.

Ein dritter Hauptwanderweg des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV), der an Hattingen vorbeiführt, ist der Harkortweg (X17). Der Harkortweg beginnt im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth und leitet über Ratingen, Essen-Kettwig und Velbert nach Hattingen, bevor es über Gevelsberg, Breckerfeld und Altena zum Ziel nach Werdohl im Ebbegebirge geht.

Ein eindrucksvoller Rundwanderweg, den man sich individuell in Etappen aufteilen kann, ist der Hattinger Rundweg mit gut 60km Länge. Er führt u.a. zum LWL-Industriemuseum Henrichshütte, Burg Blankenstein, durch die Elfringhauser Schweiz und über den Leinpfad an der Ruhr bei Hattingen.

Wen es in die Elfringhauser Schweiz zieht, der kann vom Wanderparkplatz Am Roten Haus einige Touren starten, z.B. den Rundwanderweg A5, der über den Berger Hof zum Juttermannsberg (273m) führt und dann parallel zum Felderbachtal wieder den Ausgangspunkt anstrebt.

Das Thema Bergbau greifen mehrere Wanderwege im Bergisch-Märkischen Hügelland auf, dass ja als Keimzelle des Kohlebergbaus an der Ruhr zählt. Der Deutschland-Bergbauwanderweg (7km) etwa nimmt einen mit auf eine informative Route, die in Hiddinghausen startet und an dreißig Stationen vorbeileitet.

Wie der Deutschland-Bergbauwanderweg gehört der Herzkämper-Mulde-Weg (10km) bei Gennebreck zu den Spuren der Kohle genannten Themenwanderwegen im Bergisch-Märkischen Hügelland. Der Herzkämper-Mulde-Weg führt zu 17 Stätten und Objekten der Bergbaugeschichte, von denen sieben vor Ort mit informativen Schautafeln erläutert werden.


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