Wandern rund um Düren

Zugegeben: Wenn man an Wandern in der Eifel denkt, kommt man nicht gleich auf Düren. Dabei ist die Kreisstadt nicht der schlechteste Ausgangspunkt für Wanderungen, denn Düren ist gut zu erreichen und sowohl das Rurseegebiet als auch der Hürtgenwald liegen in Schlagdistanz.

Aber auch in Düren selbst lässt es sich wandern. Z.B. auf der Rundwanderung durch Ruraue und Burgauer Wald (14km). Vom Parkplatz am Gut Weyern geht es durch den Burgauer Wald an Schloss Burgau vorbei in den Stockheimer Wald und dann entlang der Rur zurück.

Die Rundwanderung durch die Drover Heide (15km) erschließt von Drove aus das gleichnamige Naturschutzgebiet (ein ehemaliger Truppenübungsplatz) und führt dabei auch zu Resten des Drover-Berg-Tunnels, der mit einer Länge von 1.660m als längstes römisches Tunnelbauwerk nördlich der Alpen gilt.

Der Wassererlebnispfad Rurtal (23km) beginnt in Kreuzau, führt vorbei an Burg Kreuzau und einigen historischen Rurteichen, die zur Energiegewinnung teilweise schon im Mittelalter angelegt wurden. Man wandert bis zum Stausee Obermaubach, der komplett umrundet wird, und kommt über den Hemgenberg (264m) mit toller Aussicht zurück nach Kreuzau.

Der Rundwanderweg vom Stausee Obermaubach durch die Mausauel (7km) beschert uns schöne Ausblicke auf einen der schönsten Abschnitte des Rurtals, der von markanten Buntsandsteinfelsen gesäumt wird.

Der Kufferather Bergbauwanderweg (8km) erinnert an die Bergbaugeschichte im Kufferather Tal und zeigt auf zehn Informationstafeln interessante Einblicke in die Historie des Dürener Lands. Man passiert u.a. den Friesenhof und den verlandeten Blauen See, der mittlerweile als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

Links und rechts der Rur geht es auf dem Panoramaweg-West (18km) durch die Gegend rund um Kreuzau und wie der Name es nahelegt, gibt es viele schöne Aussichten entlang des Wegs, z.B. von den Eifel-Blicken Schafsbenden und Hemgenberg, vom Wanderrastplatz Engelsblick und dem Panoramablick am Lohberg.

Fernwanderwege sparen die Gegend um Düren aus, was mit der nördlich verlaufenden Autobahn und der vielen Industrie zu tun haben dürfte. Aber trotzdem ist der Dürener Eifelfuß gut angebunden. So führt etwa die Buntsandsteinroute in zwei Tagesetappen zum Urftsee, wo man auf den Eifelsteig wechseln kann.

Vgwort