Wandern ohne Sorgen dank privater Haftpflicht


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Rucksack gepackt und los geht’s! Alleine, mit Familie oder in einer Wandergruppe, geführt oder auf neuen Pfaden, befreit und nur mit der eigenen Kraft durch die herrliche Natur, das macht glücklich. So oder ähnlich beschreiben viele Wanderer oder Pilgerreisende ihre Freizeitaktivität.

Wer unterwegs ist, weiß um Stolpersteine und Fallstricke, Situationen mit Folgen, an die in der Urlaubsplanung vielleicht nicht gedacht wurde. Damit sind jetzt nicht die alpinen Geröllmassen gemeint oder Schluchten mit wackeligen Stegen, sondern die alltäglichen Missgeschicke. Vielleicht der Verlust eines Schlüssels, Kinder schießen einen Ball und treffen nicht das eigentliche Ziel, etwas geht zu Bruch oder jemand wird sogar geschädigt.

Nehmen wir als Beispiel eine Wanderrast bei einer Hütte mit Spielplatz und Grillstelle. Allein hier bieten sich etliche Gelegenheiten, die auch unangenehme Konsequenzen haben können und wofür eine Person zur Rechenschaft gezogen wird.

Private Haftpflicht ist notwendiger Bestandteil der Vorsorge

Doch zum Glück muss die eigene Vorfreude auf die freie Zeit mit Wandern und Entdeckungen in der Natur nicht mit all diesen Szenarien durchgegangen werden. Das haben nämlich schon andere getan und aus möglichen Risiken Angebote erstellt, die den Einzelnen bei entstehenden Schäden versichern.

Für unliebsame Missgeschicke gibt es private Haftpflichtversicherungen, die zu den wichtigsten Versicherungen in Deutschland zählen. Die Privathaftpflicht ist ein notwendiger Bestandteil der Vorsorge und kommt direkt nach der Krankenversicherung (zu der man ja sogar gesetzlich verpflichtet ist).

Die Gemeinschaft tritt ein, um den Einzelnen abzusichern

Eine private Haftpflicht deckt Schäden ab wie Schlüsselverlust oder Mietsachschäden oder Schäden die beispielsweise durch Kinderspiel entstanden sind. Die Versicherer haben verschiedene Szenarien und mögliche Konsequenzen daraus berechnet und bieten bedarfsorientierte Pakete. Im Endeffekt sollen durch eine starke Privathaftpflicht beide Seiten im Schadensfall die Gewissheit bekommen, nicht alleine vor den Konsequenzen zu stehen. Hier gilt das Prinzip der Gemeinschaft, die eintritt, um den Einzelfall abzusichern.

Ähnlich wie in einer Bergseilschaft ist es wichtig, dem Versicherer auch zu vertrauen! Eine persönliche Beratung ist ein guter Schlüssel, um Vertrauen aufzubauen. Denn was welche Versicherung genau abdeckt, in welcher Höhe und zu welchem Tarif, das gleicht beinahe einem Dschungel und durch den lässt es sich nur gut informiert navigieren.

Am besten man beginnt mit einer Checkliste, die den eigenen Bedarf beschreibt und lässt sich beraten, so dass man am Ende genau das im Rucksack hat, das erleichtert und nicht Ballast darstellt. Selbst wer schon eine Haftpflichtversicherung hat, tut gut daran zu prüfen, ob das im Paket enthalten ist, das dem eigenen Leben aktuell entspricht. Gut vorbereitet wird der Wandergenuss einfach sicherer.

Bildnachweis: Von Peter Wormstetter [Lizenz] via Unsplash


Dieser Artikel ist im Ressort Wanderratgeber erschienen.
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