Wandern mit dem Smartphone: So macht man Handys tourenfit

Das Handy lenkt ja bloß ab! Wer sich von seinem Partner oder Wander-Buddy vor Touren regelmäßig diesen Satz anhören muss, hat zahlreiche Gegenargumente. Bei Unfällen lässt sich per Handy Hilfe anfunken, für Ausflugsfotos braucht man keine zusätzliche Kamera und noch wichtiger: Falls man sich verläuft, kann man per Smartphone navigieren. Das gilt zumindest, wenn man dazu die richtigen Apps benutzt. Was man sonst noch braucht, um sein Smartphone auf Wandertouren vorzubereiten, verraten wir in unserem Guide.

Nur mit wetterfester Hülle

So ein Smartphone kostet einiges und ist mit all seinen gespeicherten Daten eine Menge wert. Deshalb ist es umso ärgerlicher, wenn Schmutz, Nässe oder Stöße die smarten Alltagsbegleiter beschädigen. Gerade auf Wanderungen besteht ein hohes Risiko, das das Gerät herunterfällt oder Wasser abbekommt. Bevor man an Wander-Apps fürs Handy denkt, sollte man sich deshalb erstmal eine Schutzhülle für das empfindliche Gerät zulegen. Am besten besorgst man sich Handyhüllen aus stoßfesten Materialien, die das gesamte Gerät umschließen. Cases schützen das Smartphone auf Wanderungen rundum vor widrigen Wettereinflüssen. Und das Schöne daran: Man kann die Schutztaschen auch mit Bildern von seinem letzten Wanderausflug bedrucken lassen.

Karten und Wetterdaten in App-Form

Dank der mittlerweile umfangreichen Auswahl an Wander-Apps sind GPS-fähige Smartphones auf Touren zu einem der hilfreichsten Gadgets überhaupt geworden. Nicht nur digitales Kartenmaterial ist in App-Form verfügbar, auch Wetterkarten und Lawinenwarnungen sind per App in Windeseile abrufbar. Einige Programme lassen außerdem die Aufzeichnung zurückgelegter Strecken zu, sodass man sogar in gänzlich unbekannten Gegenden den Weg zurück nach Hause findet. Um das Handy nicht immerzu in der Hand halten zu müssen, bieten sich für die Tour Komfort-Einstellungen wie die Sprachnavigation an, die Wanderer ohne jeglichen Aufwand rechtzeitig über Richtungsänderungen informiert.

Wenn der Akku schwächelt

Die Wander-Apps auf dem Smartphone können noch so gut sein: Weil der App-Betrieb in Kombination mit der GPS-Funktion sehr schnell den Akku verbraucht, kann man ein Smartphone auf längeren Touren nur eingeschränkt zur Navigation benutzen. Es sei denn, man legt sich eine wasserdichte Powerbank zu, mit der man sein Handy überall aufladen kann. Besonders auf längeren Wanderungen oder Mehrtagesausflügen lohnen sich solche mobilen Powerstationen. Mittlerweile sind diese Helferlein sogar dazu in der Lage, Solarenergie für sich zu nutzen. Über ein integriertes Solarpanel laden sie sich bei Sonnenschein wieder auf und versorgen das Mobilgerät dadurch zuverlässig mit Energie. Eine kluge und obendrein umweltfreundliche Lösung, die es Wanderern deutlich leichter macht.

Bildnachweis: Von Bharat Patil [Lizenz] via unsplash.com

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