Wandern in Solingen

Solingen liegt auf dem Solinger Höhenrücken und der ist eingeschnitten von zahlreichen Bachtälern, die ein schönes Wandergebiet präsentieren, wie man es eigentlich in einer städtisch geprägten Region nicht erwarten würde.

Eine schöne Tagestour im Solinger Südosten bietet der Brezel-Wanderweg (20km), der rund um den Solinger Stadtteil Burg führt und von verschiedenen Zubringerwegen u.a. vom Schloss Burg aus angesteuert werden kann und auf seiner Route die Sengbachtalsperre, Strohn und die Gemarkungen von Remscheid und Wermelskirchen passiert.

Der Rundwanderweg von der Ohligser Heide zum Haus Graven (9km) ist als A3 gekennzeichnet und leitet vom Engelsberger Hof zur St. Lukas Klinik und weiter zum Schloss Hackhausen. Dann geht es über den Langenfelder Stadtteil Wiescheid zur Schwanenmühle und durch die Ohligser Heide zurück zum Engelsberger Hof. Eine kürzere Tour bietet der als A1 markierte Rundwanderweg Ohligser Heide (5km), der vom Engelsberger Hof über das Freibad Heide und den Drei-Insel-Teich leitet.

Der Merscheider Rundweg (11km) ist mit einem M im Kreis ausgeschildert. Startpunkt ist das LVR-Industriemuseum Solingen an der ehemaligen Gesenkschmiede Hendrichs. Von hier geht es durch das das Lochbachtal, das Viehbachtal und das Nacker Bachtal rund um die Ortsgrenze des Solinger Stadtteils Merscheid.

Der Walder Rundweg (16km) leitet rund um den Solinger Stadtteil Wald und führt den Wanderer dabei durch Ittertal, zur Heidberger Mühle und zum Botanischen Garten Solingen.

Der Walder Rundweg nutzt teilweise die Strecke der Korkenziehertrasse (11km). Dieser kombinierte Rad- und Wanderweg wurde auf der stillgelegten Bahnstrecke vom alten Solinger Hauptbahnhof – dem heutigen Südpark – über Wald und Gräfrath bis nach Haan angelegt. Hier besteht Anschluss an die Nordbahntrasse, die ähnlich komfortabel – ohneAmpeln und nahezu ohne Steigungen – komplett durch die Wuppertaler Innenstadt führt.

Wie viele Orte in Nordrhein-Westfalen hat auch Solingen einen großen Rundwanderweg um die Gemarkungsgrenzen. Der Solinger Klingenpfad (70km) wurde bereits 1935 kurz nach der Gründung der Großstadt Solingen angelegt. Man kann den Klingenpfad gut in drei Tagen wandern und passiert dabei u.a. die Müngstener Brücke, das Deutsche Klingenmuseum, Schloss Burg, die Sengbachtalsperre, den Balkhauser Kotten, die Ohligser Heide und das Ittertal.

Der größte Wanderweg, der durch Solingen führt, ist der Bergische Weg, die große Nord-Süd-Route durchs Bergische Land mit Start am Essener Baldeneysee und Ziel im Siebengebirge am Rhein. Etappe 3 führt vom Haaner Stadtteil Gruiten über Gräfrath nach Wuppertal-Cronenberg. Die vierte Tagesetappe auf dem Bergischen Weg leitet weiter über die Müngstener Brücke nach Burg und zur Sengbachtalsperre, bevor als Tagesziel die Diepentalsperre an der Stadtgrenze zwischen Leverkusen und Leichlingen erreicht wird.

Auch einen Schlenker durch Solingen macht der Neanderlandsteig. Etappe 5 hat als Zielpunkt die Ohligser Heide. Etappe 7 durchmisst auf dem Weg nach Gruiten das Ittertal.

Den Solinger Süden kann man auf dem Wupperweg erkunden. Hier steht vor allem die fünfte Tagestour im Fokus, die an der Müngstener Brücke startet und über Schloss Burg zum Balkhauser Kotten und dem Wipperkotten führt, bevor man auf der Schlussetappe über Leichlingen nach Leverkusen zur Mündung der Wupper in den Rhein wandert.

Regionaler Bezug:

Solingen Nordrhein-Westfalen Solinger Höhenrücken Bergisches Städtedreieck Bergisches Land
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