Wandern im Ohmtal

Der Wandertipp schlechthin im Wandergebiet Ohmtal: die Schächerbachtour, die nahe der Stadthalle in Homberg (Ohm) beginnt und endet. Wunderschöne Weitblicke, schattige Waldgebiete, Teiche und Brunnen, um die sich Sagen ranken, Quellen, deren Wasser so rein und klar ist, dass man sich den Becher auffüllen und es direkt trinken kann. Die Schächerbachtour eignet sich auch hervorragend für Familien und Tagesausflüge ins Ohmtal. Abenteuerlich wird es nicht nur durch die Tafeln, auf denen die Sagen beschrieben sind, sondern auch beim Queren der Bäche über Trittsteine oder bei Gefallen auch barfuß durch das sprudelnde Nass.

Im Tal der Mühlen, dem Feldatal, erwarten den Wandergast gleich sieben Touren. Wandern mit dem Regenbogen sozusagen, denn die Routen sind mit unterschiedlichen Farben markiert, zwischen 10 und 16km lang und allesamt Rundwege, somit gut geeignet für Tagesausflüge. Der hellgrün markierte Baumweg beginnt und endet in Groß-Felda und misst 14,2km. Am gleichen Ort kann man sich auch auf die Spuren der Germanen begeben, der dunkelgrün markierte Germanenweg führt am Teufelskopf vorbei und nach 13,3km oder 2,6 Stunden ist der Wanderer wieder am Ausgangsort.

Im Tal der Mühlen darf auch ein Mühlenweg nicht fehlen. Er ist 13,8km lang, braun markiert, und startet ebenfalls in Groß-Felda. Nur einen Kilometer länger ist der rot markierte Sagenweg, der an Örtlichkeiten vorbeiführt, wie Prügel, Schindrasen, Wildfrauloch.

Klingende Namen hat auch der gelbe Traditionsweg auf 13,5km zu bieten, wie Gebrannter Kopf oder Backofenhausteich. Mit 16,3km Länge ist der Wüstungsweg der längste bei Feldatal in violett ausgezeichnete Weg.

In Stumpertenrod beginnt und endet der Dicke-Steine-Weg mit blauer Markierung, der sich von 13,8km auch auf 10,2km verkürzen lässt.