Wandern im Niddatal

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Im oberen Niddatal lässt es sich gut wandern. Zahlreiche Wanderwege sind von den örtlichen Touristikern und dem Vogelsberger Höhen-Club ausgeschildert und man findet im Niddatal eine gelungene Mischung aus Wetterau und Vogelsberg.

Als mit dem Deutschen Wandersiegel zertifizierte Rundwanderung ist in der Wanderregion Oberes Niddatal als erstes die Naturtour Nidda zu nennen. Diese 14km lange Rundwanderung liegt bei Eichelsdorf und gehört zu den Hessen-Extratouren. Die Extratouren stehen für abwechslungsreiche Landschaften, gute und viele Ausblicke, Naturwege und eine durchgängige Markierung.

Die ausgearbeiteten Wetterau-Ausflüge sind etwas kürzer und drehen ihre Runden um ausgesuchte Orte. Der WetterAusflug durch die Nachtweid misst 11km und umrundet die Nidda zwischen Ranstadt und Staden, wo ihr Startpunkt nahe des Sauerbrunnens ist. Die Nachtweid von Dauernheim ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in der Wetterau. Es heißt, dass früher die Bauern ihr Vieh zum Schutz vor den Wölfen auf die feuchten Wiesen trieben, daher Nachtweid.

Der WetterAusflug durch die Wetterauer Toskana (17km) führt von Nidda in einer schönen Rundwanderung nach Stornfels, dem nördlichsten Ort der Wetterau, und nutzt dabei u.a. auch die Trasse der Vulkanrings Vogelsberg.

Rund um den Kurort Bad Salzhausen führt der 10km lange WetterAusflug Weg zur Kur. Dabei liegt dem Wanderer der Kurpark zu Füßen und Zeichen der Industriekultur der Wasserbeförderung vor Augen, das Wasserrad aus dem 18. Jahrhundert. Der Rundweg führt nach Geiß-Nidda mit seiner Basilika. Auch an dem Bergwerksteich vor Bad Salzhausen kommt man vorbei.

Der Nidda-Nidder-Weg (13km) führt den Wanderer auf einer Streckenwanderung von Nidda durchs Laisbachtal und den Hillersbach Stausee nach Hirzenhain im Niddertal. Der Apfelweg (14km) startet ebenfalls in Nidda, leitet nach Wallernhausen, Eschberg, Finkenloch, Bellmuth bis nach Stockheim und ist 14km lang.

Wer länger als einen Tag wandern will, kann einen der zahlreich vorhandenen Fernwanderwege im oberen Niddatal nutzen. Zuerst zu nennen ist da klar die Nidda-Route, die den Fluss von der Quelle an begleitet und vom Niddastausee kommend über Nidda, Bad Salzhausen, Ranstadt, Staden und Florstadt weiter ins untere Niddatal führt mit Anschluss an den Frankfurter Grüngürtel Rundwanderweg.

In Nidda startet der Landgrafenweg, der mit einem roten Balken auf weißem Grund markiert ist. Über Michelnau geht es Richtung Hoherodskopf (764m) auf das Dach des Vogelsberg. Ziel des Landgrafenwegs ist Ulrichstein, Hessens höchstgelegene Stadt.

Der Ohm-Kinzig-Weg (blauer Balken auf weißem Grund) startet in Homberg an der Ohm und kommt über Grünberg und Laubach ins obere Niddatal. Hier passiert man Nidda und wandert weiter durch den Büdinger Wald bis nach Wächtersbach an der Kinzig.

Ein grünes Dreieck weist dem Wanderer auf dem Wetterau-Spessart-Weg die Richtung. Es geht los in Echzell und von hier über Bad Salzhausen und Nidda nach Gedern im Vogelsberg. Über Birstein wird schließlich das Ziel erreicht, Schlüchtern an der Kinzig.

Wer speziell die Gegend rund um Nidda erkunden will, ist gut mit dem Grenzweg Nidda beraten. Die über sechzig Kilometer lange Rundtour führt entlang der Gemarkungsgrenze der Stadt im oberen Niddatal. Deutlich kürzer ist der Nidda-Rundweg (17km), der etwas komprimiert um Nidda leitet.