Wandern im Limburger Becken

Das Limburger Becken ist stark besiedelt. Deshalb lohnt es sich, eine Wanderung in das Umland zu planen und Limburg selbst als gut zu erreichenden und mit hoher Infrastruktur versehenen Ausgangspunkt für Wanderungen in die Diezer Pforte, das Mittellahntal oder den Goldenen Grund zu nutzen. Speziell auf die Tour in den Steilhängen der Lahn zwischen Runkel und Villmar weist dabei die Kreisverwaltung hin.

Auch im Stadtgebiet Limburg gibt es einige Wanderwege, die zu einem Rundwanderwege-Konzept verschmolzen werden sollen, das die einzelnen Stadtteile miteinander verbindet. Das Konzept sieht zwei längere Routen vor, die einmal nördlich der Lahn, einem südlich der Lahn auf jeweils gut 20km Ziele für ambitionierte Wanderer erschließt.

Die Nord-Route führt vorbei an der Lubentiuskirche in Dietkirchen zum Käfernberg in Ahlbach sowie auf dem Rückweg Richtung Innenstadt an der Domäne Urselthal entlang und weiter südlich durch die Staffeler Berge.

Das Herzstück der Süd-Route ist der Mensfelder Kopf (315m), von dem man einen guten Überblick über das Limburger Becken und hinein in den Westerwald und den Taunus hat. Eine weitere Sehenswürdigkeit innerhalb der Süd-Route ist der Sauerborn-Brunnen in Lindenholzhausen.

Die Wanderfreunde des TuS Dietkirchen haben auf Limburger Gebiet den Permanentwanderweg Limburg a.d. Lahn ausgeschildert. Er führt über 11km vom Verkehrsamt in Limburg über den Neumarkt und den Fischmarkt hinauf zum Dom und dann hinunter ins Tal Josaphat und weiter nach Eschhofen. Auf dem Rückweg geht’s dann über die alte Lahnbrücke zurück zum Ausgangspunkt.

Speziell für Nordic Walker betreibt der TuS Dietkirchen eine Strecke entlang der Lahn zu den Staffeler Auen. Ausgangspunkt ist wieder das Verkehrsamt, von hier weiter zum Katzenturm und an der Lahn entlang westwärts. In Staffel geht es dann wieder retour.

Eine schöne Tour führt von Runkel in die Limburger Lahnschleife oberhalb von Ennerich. Hauptattraktion ist neben dem Naturschutzgebiet die Blücherschanze, wo ein Gedenkstein darauf hinweist, dass der preußische Oberbefehlshaber hier einst 250 Soldaten beerdigen musste. Auf dem Rundweg hat man einen schönen Blick auf Lubentiuskirche in Dietkirchen.