Wandern im Homburger Vortaunus

Der Homburger Vortaunus verfügt speziell im Norden im Übergang zum Usinger Land und zum Feldberg-Gebiet über einige schöne Wanderreviere. Vor allem zwischen Herzberg (591m) und dem Römerkastell Saalburg verlaufen mehrere Wanderwege des Taunusklubs.

Unter anderem führt der Taunushöhenweg von der Saalburg kommend über den Herzberg und weiter zum Großen Feldberg (881m).

Ein schöner Spaziergang, den man mit einem Besuch der Kreisstadt im Hochtaunus verbinden kann, ist der Rundwanderweg von der Saalburg zum Herzbergturm (6km). Die mit einem roten Reh markierte Wanderstrecke verbindet den Blick vom Herzbergturm mit einem Abstecher zum größten rekonstruierten Römerkastell entlang des als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Limes.

Mit einem roten Kreuz ist der König-Wilhelm-Weg markiert, der von der U-Bahn-Station Hohemark der Frankfurter U-Bahn durch die Hohe Mark – eine mittelalterliche Genossenschaft zur Waldnutzung – zur Saalburg führt.

Eine etwas längere Tour nimmt der mit einem Rahmen und Pfeilspitze markierte Taunus-Hauptwanderweg, der von Bad Homburg über Treisberg in den Goldenen Grund und dann zum Zielpunkt nach Limburg an der Lahn führt. Die Wegstrecke ist mit gut 60km allerdings nur in mehreren Etappen zu bewältigen.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund unterhält ebenfalls ein kleines Wegenetz. Als Rhein-Main-Vergnügen Wanderroute 1 im südlichen Hochtaunus schlagen die Nahverkehrsexperten eine Streckenwanderung vor, die vom Bahnhof in Usingen über den Hessenpark, Obernhain und die Saalburg zum Bahnhof nach Bad Homburg führt. Speziell für Frankfurter sicherlich eine interessante Alternative, bei der man das Auto gut zu Hause lassen kann.

Eine kürzere Route des RMV ist als Rhein-Main-Vergnügen 7 ausgeschildert. Sie startet am Bahnhof Saalburg-Lochmühle und führt vom Römerkastell über die Gickelsburg (471m) in die Hugenottenstadt Friedrichsdorf.

Über 18km führt der Friedrichsdorfer Rundwanderweg durch die Gemarkung. Er ist mit einem gelben F ausgeschildert und ist so angelegt, dass man auch mit Fahrrad, Kinderwagen oder Rollstuhl die Route passieren kann. Vorgeschlagen wird als Startpunkt die Turnhalle in Seulberg. Eingearbeitet in die Streckenführung sind u.a. der Hardtwald, das Bottigtal und das Köpperner Tal.