Wandern im Guldenbachtal

Das Guldenbachtal schließt sich nach Westen an den Binger Wald an und bildet den Übergang zum Großen Soon, dem Kernstück des Soonwalds. Im Süden des Gebiets dominiert noch Weinbau, während es nach Norden ordentlich Höhenmeter gibt. In den Wäldern bei Daxweiler liegt mit dem Kandrich (639m) der höchste Gipfel des Wandergebiets.

Als Vitaltour im Naheland wurde 2015 bei Langenlonsheim die Vitaltour Wald, Wein & Horizonte (17km) angelegt. Der Namensgebung entsprechend stehen Wald, Wein und Fernsichten im Blickpunkt der Runde. Die Verknüpfung der Weinberge und rauschenden Wälder macht die Strecke abwechslungsreich. An einigen Stellen kann man sich an Infotafeln über die Örtlichkeiten bilden. Vom Forsthaus Langenlonsheim geht es durch den Langenlonsheimer Wald und vorbei an Windesheim und Guldental.

Bei Stromberg, im Land des deutschen Michels, lockt die Michels Vitaltour (13km). Die Michels Vitaltour verbindet unterschiedliche Landschaften miteinander. Der Weg beinhaltet verwunschene Waldpfade, es geht durch dichte Laub- und Nadelwäldchen, enge Wiesenwege und verträumte Bachpfade und Panoramablicke machen die Runde zu einem absolut abwechslungsreichen Wandererlebnis. Man kann in Stromberg-Schindeldorf am Wanderparkplatz die Michels VItaltour starten, aber auch in Schweppenhausen oder Schöneberg beginnen.

In Rheinböllen beginnt der Naturerlebnisweg Schinderhannes (30km), eine Streckenwanderung, die von der Rheinböllerhütte hinauf zum Hochsteinchen (648m) mit Aussichtsturm führt und dann weiter durch den Großen Soon und über Burg Koppenstein nach Gemünden leitet.

Wem das noch zu kurz ist, der ist mit dem Soonwaldsteig gut beraten. Der Soonwaldsteig verbindet Kirn im Lützelsoon mit Bingen am Rhein. Die vierte Tagesetappe beginnt auf dem Schanzerkopf (643m) und bringt den Wanderer über den Hochsteinchen ins Guldenbachtal, bevor man in den Wäldern bei Daxweiler am Ohligsberg (604m) den herrlichen Blick auf den Rhein genießt und die Tagestour an der Lauschhütte beendet.

Ganz dem Weinbaugebiet Nahe verpflichtet ist der Weinwanderweg Rhein-Nahe, der ebenfalls in Kirn startet, dann aber südlich vom Soonwaldsteig über Monzingen, Bad Sobernheim, Schloßböckelheim und Bad Kreuznach ins Guldenbachtal führt. Die Schlussetappe startet in Bretzenheim und nimmt den Wanderer über Guldental, Laubenheim und Weiler bei Bingen mit zur Mündung der Nahe in den Rhein bei Bingen.

Den Spuren des römischen Dichters Ausonius folgt der Ausoniusweg, der seit 2013 parallel auch als Hunsrücker Jakobsweg mit der bekannten Muschel markiert ist. Der Ausoniusweg beginnt in Bingen und leitet auf der Startetappe durch den Binger Wald nach Rheinböllen. In Rheinböllen beginnt die zweite Etappe, die über Simmern nach Kirchberg führt, bevor es weiter durch den Hunsrück bis zur Porta Nigra nach Trier geht.

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