Wandern im Freudenberger Bergland

Fast jeder Ort im Freudenberger Bergland verfügt über einen oder mehrere Wanderparkplätze, von denen aus verschiedene Rundwanderungen starten. Durch den hügeligen Charakter der Mittelgebirgslandschaft muss man allerdings auf jeder Strecke damit rechnen, den einen oder anderen Höhenmeter zu überwinden. Doch das machen die großartigen Aussichten immer wieder wett.

Der beste Rundweg für einen Einstieg ins Freudenberger Bergland ist sicher der Fachwerkweg Freudenberg, der als Wanderhöhepunkt am Rothaarsteig im Jahr 2010 eingerichtet worden ist. Er verbindet auf einer 12km langen Rundtour den Alten Flecken mit der schönen Landschaft, die sich im Übergang vom Siegerland ins Wildenburger Land zeigt.

Neben den zahllosen kleinen Rundwanderwegen, wie z.B. dem Ischerothweg bei Büschergrund und dem Rundweg märchenhaftes Freudenberg am Westrand von Freudenberg sind einige Hauptwanderwege besonders erwähnenswert.

Der Elisabethpfad, der von Marburg über Siegen nach Köln führt - und den ambitionierte Pilger auch bis Santiago de Compostela fortsetzen können - führt einmal quer durch das Freudenberger Bergland. Dabei berührt er die Orte Heisberg, Oberfischbach, Freudenberg und Hohenhain.

Auf diesem Teilstück verläuft er zusammen mit dem Schlösserweg X19, einem der Hauptwanderwege des Sauerländischen Gebirgsvereins, der auf knapp 200km von Düsseldorf bis Dillenburg führt und dabei sieben Burgen, Schlösser und Ruinen besucht. Ein zweiter Hauptwanderweg, der Möhne-Westerwald-Weg X24 streift das Freudenberger Bergland im äußersten Nordosten bei Oberholzklau.

Ein weiterer großer Wanderweg ist der Siegerland-Höhenring, der mit dem Wegzeichen einer Raute gekennzeichnet ist und einmal rund um das Siegerland herum führt. Er verläuft weite Strecken auf den begrenzenden Bergkämmen des Freudenberger Berglands.