Wandern im Deutschen Warndt

Der Warndt wird auch gerne als grüne Lunge des Großraums rund um Saarbrücken beschrieben. Der Warndt-Wald war früher ein Jagdgebiet der Adeligen und vor unbefugter Wilderei war man „gewarnt“. Das große Warndt-Gebiet erstreckt sich beiderseits der deutsch-französischen Grenze über insgesamt 5.000ha.

Der bekannteste Wanderweg im Deutschen Warndt ist der Warndt-Wald-Weg (15km). Der Warndt-Wald-Weg leitet vom Jagdschloss Karlsbrunn zur Sproßmannquelle und zum Nikolausweiher. Nach einem steilen Aufgang kommt man zur ehemaligen französischen Grube Freyming-Merlebach. Spektakulär ist der Blick von der Aussichtsplattform über die Sandgrube von Freyming-Merlebach.

Eine Alternativstrecke ist die Lauterbacher Warndt-Wanderung (18km), die ebenfalls Karlsbrunn ansteuert, allerdings von Westen von Lauterbach aus. Man startet am Glashüttenplatz und wandert vor bis zum Nikolausweiher. Die Rücktour führt ein gutes Stück auf der deutsch-französischen Grenze entlang.

Am nordwestlichen Rand des Deutschen Warndts lädt die Beruser Tafeltour (13km) zu einem Abstecher zu dem saarländischen Europadenkmal ein. Weiter geht es über die grüne Grenze nach Frankreich, wo man im Chalet du Chemin feststellen kann, warum die Tafeltour Tafeltour heißt.

Im Herzen des Deutschen Warndt verläuft die Rundwanderung zum Warndtweiher (11km). Vom Parkplatz am Waldfriedhof aus geht es Richtung Differten und dann zum Warndtweiher, einem beliebten Ziel für Wanderer im Warndt-Wald.

Der Werbelner-Geschichte-Weg (8km) führt rund um Werbeln und passiert dabei 18 interessante Stationen, an denen Geschichte und Geschichten über Werbeln preisgegeben werden.

Einer der großen Fernwanderwege kommt auch durch den Deutschen Warndt und zwar der Saarland-Rundwanderweg. Die Tagesetappe 18 führt von Überherrn durch den Warndt nach Karlsbrunn. Hier beginnt Etappe 19 mit Tagesziel in Völklingen.

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