Wandern auf der Schäl Sick

Wenn man rechtsrheinisch auf Kölner Boden die Wanderschuhe auspacken will, fallen einem natürlich zu allererst die beiden Wandergebiete Wahner Heide und Königsforst ein, die sich über die Bergische Heideterrasse nach Bergisch Gladbach und Lohmar erstrecken.

Aushängeschild der Kölner Wanderwegenetzes ist der vom Eifelverein 2008 ausgeschilderte Kölnpfad, der auf gut 160km rund um die Domstadt führt. Die ersten Etappen verlaufen auf der Schäl Sick bis ins benachbarte Bergisch Gladbach und führen u. a. vorbei am Naturschutzgebiet Thielenbruch, am Monte Troodelöh und an der Zündorfer Groov wieder zurück an den Rhein. Ausgangspunkt ist die Rodenkirchener Brücke.

Ähnlich lang aber als Streckenweg angelegt ist der Kölner Elisabethpfad, der weggleich auch als Jakobsweg fungiert und Köln mit Marburg verbindet. Vom Startpunkt am Kölner Dom führt der Kölner Elisabethpfad über die Deutzer Brücke zur Pfarrkirche St. Heribert und über Kalk in den Königsforst.

Der Westerwaldverein hat vor rund hundert Jahren den Kölner Weg ausgeschildert. Er startet in Rath-Heumar und leitet in einem großen Bogen durchs Sieg-Bergland in den Westerwald und über die Westerwälder Seenplatte ins Siebengebirge, wo die Tour nach gut 250km beendet wird.

Auch der Sauerländische Gebirgsverein hat Köln in sein Wegenetz eingebunden. Der Kurkölner Weg ist als Hauptwanderweg X22 markiert und startet in Meschede im Hochsauerland. Nach gut 150km ist dann die Schäl Sick erreicht.

An kürzeren Rundtouren ist neben Spaziergängen in den Parks am Grüngürtel oder Stadtteilbesichtigung insbesondere auch der Dünnwalder Kulturpfad zu empfehlen. Er führt an fast allen Sehenswürdigkeiten von Dünnwald vorbei und leitet dabei natürlich auch durch den Dünnwalder Wald.