Wandern am Rursee

Wandern am Rursee – da gibt es viele Möglichkeiten. Unter den vielen Wanderwegen haben wir eine kleine Auswahl zusammengestellt, die die vielseitigen Facetten der Eifeler Seenplatte gut charakterisieren.

Ein möglicher Startpunkt in das Wandervergnügen ist die Wasserlandroute (17km), die von Einruhr aus den kompletten Obersee umrundet, über den Paulushofdamm führt (den Beginn des eigentlichen Rursees) und den Eiserbachsee passiert. Viel Wasser und viel Grün – beigesteuert vom Kermeter – liegen entlang des Weges.

Starten am Wasser und dann hinein in die Landschaft der Rur-Eifel, das verspricht der Rursee-Höhenweg (15km), der ab Rurberg mit der Kennung 44 markiert ist. Es geht vom Rursee durch die beiden Naturschutzgebiet Weidenbachtal und Eiserbachtal.

Im Kermeter, der bewaldeten Hochfläche östlich des Rursees, verbindet der Drei-Seen-Weg (12km) Urftsee, Obersee und Rursee mit einer aussichtsreichen und gleichzeitig naturnahen Runde durch eine der Kernzonen des Nationalparks Eifel.

Ebenfalls in das Nationalparkgebiet leitet uns die Thementour Biber, Bäche und Eichenwälder (12km), die der Nationalpark angelegt hat. Es geht nördlich des Rursees los in die sich selbst überlassenen Wälder des Nationalpark Richtung Blens und Abenden im Rurtal.

Eines der markantesten Abschnitte des Rurtals erschließt die Tour Buntsandsteinfelsen und Ruraue bei Nideggen (12km). Es geht durch das Naturschutzgebiet Buntsandsteinfelsen mit schönen Aussichtspunkten wie der Christinenley und Felsformationen wie dem Hindenburgtor.

Die Fünf-Bäche-Tour (14km) beginnt in Woffelsbach und bringt uns dann in die Seitentäler der Rur, insgesamt Fünfen an der Zahl: Allersbachtal, Hesselbachtal, Michelsbachtal, Lederbachtal und Schilsbachtal. Dabei spaziert man natürlich auch entlang der Woffelsbacher Bucht, dem Hotspot für Wassersportler am Rursee.

Der Schmugglerweg (10km) bei Schmidt erinnert an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Bürger sich im Gewerbe des Kaffeeschmuggels engagierten. Die schwarz erworbenen Gewinne wurden gottesfürchtig an die Kirche gespendet, die dadurch ihr zerstörtes Gotteshaus wieder aufbauen konnte – weshalb man der Pfarrkirche St. Hubertus liebevoll den Spitznamen Sankt Mokka verpasste.

Das Nordufer der Rursees erkundet die Rundwanderung Eifeler Steilküste (14km). Von der Staumauer in der Heimbacher Ortslage Schwammenauel geht es entlang des Steilufers des Rursees nach Schmidt. Über den Wildpark Schmidt kommt man in den Nationalpark Eifel und erreicht hinter Hasenfeld wieder den Rursee.

Die Bachtäler-Höhenroute führt in drei Tagestouren von Zweifall im Hürtgenwald zum Urftsee unterhalb der Dreiborner Hochfläche. Etappe 2 führt von Simonskall durchs Huschelsbachtal zum Rursee. Die dritte Tagestour verbindet dann den Rursee mit einer Wanderung durch den Kermeter zum Urftsee.

Die Buntsandsteinroute – als Zweitageswanderung ausgelegt – beginnt in Kreuzau, durchquert die Ruraue und leitet über die Felsenlandschaft des Rurtals nach Nideggen. Man folgt den Felsen südwärts nach Abenden, wechselt das Ufer und erreicht schließlich Heimbach, bevor es durch den Kermeter zum Urftsee geht.

Wem das alles nicht lang genug ist für einen echten Wanderurlaub im Rurseegebiet, der entscheidet sich für den Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel. Etappe 2 beginnt in Einruhr und leitet über die Dreiborner Hochfläche nach Gemünd. Von hier geht es auf Etappe 3 durch den Kermeter nach Heimbach und schließlich auf Tagestour 4 hinauf nach Zerkall im Rurtal.

Der Eifelsteig als wichtigster Wanderweg in der Eifel macht natürlich auch Stopp im Rurseegebiet. Tageswanderung 3 fängt in Monschau an und nähert sich von Westen und begleitet fast durchgängig die Rur bis zum Ziel in Einruhr. Auf Etappe 4 folgt der Eifelsteig der Ostküste der Obersees und knickt dann ab hinauf zur Dreiborner Hochfläche.

Der Krönungsweg wird als Hauptwanderweg 10 vom Eifelverein betreut. Auf der Verbindung von Bonn nach Aachen passiert Etappe 6 vom Kermeter kommend den Rursee auf Höhe von Heimbach. Etappe 7 leitet weiter nach Simonskall.

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