Wandern am Biggesee

Rund um den Biggesee und die Hansestadt Attendorn gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege. Landschaftlich reizvoll ist auch das parallel zum Biggetal verlaufende Repetal mit seinen Seitentälern. Und natürlich kann man auch ganz einfach direkt am Biggesee wunderbar spazierengehen.

Der Gilbergweg ist einer von acht IVV-Wanderwegen am Biggesee und führt um den oberen Teil der Talsperre am Naturschutzgebiet Gilberginsel vorbei. Auf der Route liegt auch die Waldenburger Kapelle und die Staumauer zur Listertalsperre. Startpunkt der Tour ist Sondern, wo der einzige Seebahnhof in Nordrhein-Westfalen die Anreise per Bahn ermöglicht.

Den südlichen Teil des Biggesees erkundet ebenfalls ab Sondern der Hardtweg, der seinen Namen dem Olper Stadtwald Hardt verdankt. In den Hardtweg eingebunden ist auch der Waldlehrpfad Olpe, so dass man auf dem Hardtweg neben schönen Natureindrücken auch neues Wissen gewinnen kann.

Eine schöne Rundwanderung trägt den Namen Zwei-Burgen-Wanderung am Biggesee. Startpunkt ist Burg Schnellenberg oberhalb von Attendorn. Von hier geht es über eine schöne Streckenführung hinunter an die Staumauer des Biggesee und weiter zur Ruine der Waldenburg. Der Rückweg führt mit schönen Blicken ins Repetal.

Der Lister-Bigge-Rundweg verläuft auf einer Strecke von 9km zwischen den beiden Talsperren im Ebbegebirge. Startpunkt ist am Hofgut Kalberschnacke. Von hier geht am Dumicker Bach entlang zum Biggesee und über Sondern zurück zur Listertalsperre.

Die Rundwanderung zwischen Bigge- und Repetal bietet schöne Aussichten ins Ebbegebirge. Man wandert auf dem Höhenzug oberhalb des Biggesees nach Niederhelden und durchs Repetal zurück.

Zwei schöne Streckenwanderungen lassen sich ebenfalls vom Biggesee aus starten. Knapp 16km veranschlagt die Wanderung vom Biggesee zur Hohen Bracht (588m) im Bilsteiner Bergland mit dem bekannten Aussichtsturm. Anspruchsvoller ist die 31km lange Streckenwanderung vom Biggesee zum Rhein-Weser-Turm auf den Rothaarvorhöhen.

Drei der Hauptwanderwege des Sauerländischen Gebirgsvereins führen durch die Attendorner Mulde. Der Robert-Kolb-Weg mit der Markierung X6 trägt den Namen des Mannes, der das Hauptwegenetz des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) entwickelte. In Hagen geht es los, von wo aus der Weg auf über 190km bis nach Bad Wildungen führt. Ungefähr nach dem ersten Drittel wird bei Kilometer 65,5 Attendorn erreicht.

Ebenfalls durch Attendorn hindurch führt der Kurkölner Weg X22. Er verbindet Meschede mit dem Kölner Stadtteil Rath-Heumar auf einer Länge von ca. 153km. Von Osten her aus Finnentrop kommend führt er quer durch Attendorn, um dann am südlichen Ufer des Biggesees entlang Olpe zu erreichen.

X24 ist das Wegezeichen des Möhne-Westerwald-Wegs. Der Name deutet es schon an: Vom Möhnesee im Arnsberger Wald geht es auf 136km hinein in den Westerwald zum Zielort Betzdorf. Dabei kommt der Weg auch durch Attendorn, das er ziemlich gerade von Nord nach Süd durchschneidet.

Der Talsperrenweg muss natürlich auch dem Biggesee die Ehre erweisen. Der Talsperrenweg beginnt in Hagen und führt nach Biedenkopf im Lahn-Dill-Bergland. Die vierte Tagesetappe leitet von der Aggertalsperre zum Biggesee. Auf der fünften Etappe geht es dann weiter vom Biggesee in den Bierbrauerort Krombach im Siegerland.

„Nur fliegen ist schöner!“ schreiben die Vermarkter des Sauerland-Höhenflugs, eines noch recht jungen Weitwanderwegs. Insgesamt rund 250km lang ist die Strecke, die durchgängig in 400m bis 800m Höhe liegt und dabei die Naturparks Ebbegebirge, Rothaargebirge, Homert und Diemelsee besucht. Attendorn liegt zwar nicht direkt auf der Strecke, aber doch so nah dran, dass es aus der Stadtmitte einen direkten offiziellen Zubringer gibt. Nördlich streift der Höhenflug die Attendorner Mulde, um sich dann nach Norden ins Plettenberger Land zu wenden.

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