Wanderer auf vier Pfoten: Im Herzen des Odenwalds

Für eine entspannte Auszeit mit unserem Vierbeiner ist ein Kurzurlaub in der Natur genau das Richtige. Denn Hunde sind begeisterte Wanderer. Im idyllischen, ursprünglichen Odenwald bietet der Geopark-Pfad Rothenberg zahlreiche Möglichkeiten, die Region gemeinsam mit Herrchen und Frauchen zu erkunden. Dort gibt es nicht nur ausgezeichnete und barrierefreie Wanderwege, sondern auch hundefreundliche Hotels und Naturfreundehäuser. Dort ist auch der beste Freund des Menschen herzlich willkommen

Startpunkt unserer tierischen Wanderung ist die Haltestelle Rothenberg Sparkasse, die gut mit dem ÖPNV zu erreichen ist. Der Geopark-Pfad Rothenberg verläuft von Rothenberg über Kortelshütte bis nach Finkenbach. Die insgesamt 26 km lange Strecke lässt sich in drei Teilabschnitten von jeweils 5 bis 10 km bewältigen.

Zu Fuß bzw. auf vier Pfoten erreichen wir zunächst das burgenreiche Neckartal mit seinen pittoresken Ortschaften Hirschhorn und Eberbach. Von dort aus gelangt man schnell ans Wasser: Der Neckar gehörte einst zu den reißendsten Flüsse Europas – das behauptete zumindest Mark Twain, der ihn mit dem Floß bereiste. Am Flussufer kann sich unser felliger Begleiter eine Abkühlung gönnen.

Ein Abstecher nach Hirschhorn lohnt sich schon allein wegen der wunderschönen historischen Altstadt. Kulinarisch gesehen lohnt sich ein Besuch des Kartoffelhauses, das einen besonders guten Ruf hat. Eine Rast lässt sich auch am Schloss Hirschhorn einlegen. Bei einer Wanderung mit Hund gilt es Einiges zu beachten, damit es dem Tier gutgeht. So haben wir immer eine Wasserflasche und einen Napf dabei, um unseren vierbeinigen Begleiter unterwegs mit Wasser zu versorgen.

Da es in der Region des Odenwaldes viele Füchse gibt, empfiehlt sich für den Hund zudem eine Tollwutschutzimpfung. Auch wenn Tollwut in Deutschland als ausgerottet gilt, besteht die Gefahr, dass die Krankheit aus anderen Ländern eingeschleppt wird. Auch Zecken- und Flohspray haben wir im Reisegepäck, um Mensch und Tier vor hungrigen Insekten zu schützen. Gegen einen Urlaub mit Hund spricht also nichts, wenn wir nur vorher dafür sorgen, dass er sich während der Wanderung wohlfühlt. An Auslauf wird es ihm auf jeden Fall nicht mangeln. Je nachdem, von wo aus man anreist, kann man die tierische Wanderung auch von der Hansestadt Warburg aus starten

Diese Strecke ist jedoch länger und kommt mit Hund nur dann in Frage, wenn es unterwegs eine hundefreundliche Übernachtungsmöglichkeit gibt. Auf dieser Route kommt man in den Genuss mittelalterlicher Fachwerkhäuser, sieht den Vogelsberg und streift sogar den Spessart.