Vom Markt Wiesenttal über Zuckerhut und Wallerwarte nach Pregnitz (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑515m  ↓529m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) gibt gerne Wanderempfehlungen raus. Eine davon ist die zum Zuckerhut (515m), an deren Anfang und Ende man den Nahverkehr nutzen kann. Die Streckenwanderung wird als Fitnesstour beschrieben, denn immerhin muss man ja auf den Felsengipfel mit dem großen Kreuz.

Der Zuckerhut zwischen Ebermannstadt und Birkenreuth ist 119m höher als der Namenspatron in Brasilien. Wollte man allerdings den kleinen brasilianischen Zuckerhut besuchen, müssten rund 10.000km Luftlinie überwunden werden – dafür hat selbst der VGN keine Linie im Angebot.

Deshalb starten wir in der Fränkischen Schweiz und zwar an der Bushaltestelle im Wiesenttaler Ortsteil Wöhr (VGN-Linie 389), westlich von Muggendorf, überqueren die Wiesent und gehen als erstes hinauf zur Ruine der Burg Neideck, die sich mit Infotafeln vorstellt.

Durch den Wald geht es dann am Trainmeuseler Brunnen und an Trainmeusel vorbei. Durch Wald und Feldflur erreichen wir Birkenreuth mit dem schmucken Brunnenhäuschen am Fuße des Zuckerhuts. Nun geht es auf den Zuckerhut hinauf – ohne Jesusfigur, aber mit Kreuz.

Vom 515m hohen Zuckerhut hat man einen fantastischen Blick ins Wiesenttal und ins Leinleitertal sowie auf Ebermannstadt und Streitberg. Unser Wanderweg beschreibt zwei Bögen und wir kommen in die Nähe von Wohlmuthshüll, das wir umgehen. Durch Wald und Feld kommen wir zu den nächsten beiden Aussichtspunkten.

An der Kapelle aus der Zeit um 1900 auf einem Kreuzweg, gehen wir rechts und kommen zur Wallerwarte. Der steinerne Turm erinnert an eine Burg mit Zinnen drauf, entspricht dem historisierenden Heimatstil und stammt aus der Zeit um 1930. Unter uns liegt der Friedwald Fränkische Schweiz.

Von der Wallerwarte aus gehen wir zurück, an der Kapelle vorbei zum Schlüsselstein auf 499m und genießen von dort die Aussicht. Von der Kapelle aus, man hat rund 2/3 der Wanderstrecke hinter sich, kann man nach Ebermannstadt hinunter gehen. 

Wir gehen weiter durch den Wald und in Richtung Pretzfeld, wo wir an einem Jüdischen Friedhof vorbeikommen, uns dann rechts halten und den Bierkeller Pretzfeld erreichen, einem saisonal geöffneten Biergarten mit Aussicht. Jetzt ist es nur noch ein Katzensprung bis Pretzfeld, das wir durchstreifen, uns nach der Kirche rechts halten, um zum Bahnhof zu kommen.

Bildnachweis: Von ermell [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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