Vom Marienplatz zum Englischen Garten und an die Isar (München)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑181m  ↓181m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Münchens Altstadt hat einige Wahrzeichen zu bieten. Den Münchner Dom zum Beispiel (Frauenkirche) und der Alte Peter (Pfarrkirche St. Peter). Wir sehen zahlreiche Baudenkmäler wie die Münchner Residenz, den Hofgarten mit Dianatempel, Dichtergarten, in den Südteil des Englischen Gartens, entlang der Isar, durch Lehel und das Graggenauviertel.

Start ist am Marienplatz mit dem spätgotischen Alten Rathaus (15. Jahrhundert). Erstes Highlight ist der Münchner Dom, die Frauenkirche aus dem 15. Jahrhundert. Wer sie in Gänze erleben will, sollte eine geführte Tour machen.

An der Theatinerstraße liegt das Grün des Marienplatzes, in der Nähe ist die Rathausgalerie Kunsthalle. Wir bleiben auf der Theatinerstraße und gehen zum Patz vor der Feldherrnhalle mit der Theatinerkirche aus dem Jahr 1675. Es ist eine prachtvolle doppeltürmige Stiftskirche, die einst auch Klosterkirche des Theatinerordens war. Spätbarock, wohin man schaut. Das Innere überwältigt durch die Helligkeit und den Stuck – als hätte ein Zuckerbäcker mitgewirkt. Wundervoll! Die Feldherrnhalle ist eine klassizistische Loggia (1844).

Rechts ist das Viertel der Residenz. Entlang der Residenzstraße stehen die Baudenkmäler Tür an Tür. Die Münchner Residenz war das Münchner Stadtschloss. Von hier regierten die Herzöge, Kurfürsten und Könige. Heute ist die Residenz eines der größten Raumkunstmuseen in Europa – es wäre bereits ein Tagesausflug.

Wir gehen durch den barocken Hofgarten mit dem Dianatempel mittendrin. Die Skulptur auf dem Tempel zeigt die Bavaria. Ihr Original ist im Residenzmuseum. Östlich am Parkende erstreckt sich die Bayerische Staatskanzlei mit 52m hoher Kuppel. Wir durchkreuzen den Dichtergarten und kommen über die Prinzregentenstraße zum Haus der Kunst. Der Rundgang durch den Englischen Garten beginnt und wird uns die nächsten 5km beschäftigen.

Das Japanischen Teehaus wird vom Schwabinger Bach umspielt. Wir nehmen den Militärgartenweg, kommen am Eulentürmchen vorbei, entlang des Schwabinger Bachs, gehen dann auf dem Frühlingsweg zum Kleinhesseloher See (1803 angelegt) mit seinen Inselchen. Der Lange Seeweg bringt uns zum Seehaus im Englischen Garten.

Wir folgen dem Oberstjägermeisterbach seiner Quelle entgegen. Dann kommen wir zum Chinesischen Turm (25m hohe Pagode von 1790), nebst Biergarten. Ein viel geknipstes Motiv ist auch der Monopteros (1836) im griechisch-klassizistischen Stil auf einem aufgeschütteten Hügel. Was wir nicht sehen – ist wohl zu kalt - sind die Nackerten, für die der Englische Garten auch bekannt ist.

Der Oberstjägermeisterbach zweigt sich übrigens vom Eisbach ab. Die Oettinger Straße führt über den Eisbach. Als nächstes werden wir ein Stück der Isar folgen sowie an der Prinzregentenstraße der Luitpoldbrücke begegnen. Auf der anderen Seite erstrecken sich die Maximiliansanlagen. Wir bleiben westlich der Isar, biegen nach rechts in die Gewürzmühlstraße im Stadtteil Lehel ein. Am Sankt-Anna-Platz treffen wir auf die Pfarrkirche St. Anna und die St. Anna Klosterkirche der Franziskaner. Die Pfarrkirche folgt dem neuromanischen Stil (1892). Die Klosterkirche wurde 1725 von Hieronymiten gegründet. Sie ist ein hübscher Rokokobau (1733).

Wir gehen Richtung Hofgarten und sehen nun die andere Seite der Residenz, kommen über den Marstallplatz durch das Graggenauviertel an den Kirchen Heilig Geist (14. Jahrhundert) und St. Peter (13. Jahrhundert) vorbei, mit dem Turm Alter Peter, zum Ausgangsort des Stadtspaziergangs. Die Heilig Geist Kirche ist sehr schmuck im Stil der Gotik ausgeführt und wurde zum Teil barockisiert. Um einen super Stadtblick von oben zu haben, gehen wir auf den Turm Alter Peter auf dem Petersbergl. Zwischen den beiden Kirchen liegt gen Süden der bekannte Viktualienmarkt, den es seit 1807 gibt.

Bildnachweis: Von Mister No [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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