Veitenstein-Wanderweg (von Baunach nach Reckendorf)


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Länge: 16.96km
Gehzeit: 04:09h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Veitenstein ist ein sagenumwobenes Sandsteingebilde in Oberfranken, das einen schönen Anlass zu einer Wanderung gibt; zumal die umgebenden Haßberge mit weiteren sehenswerten Schauplätzen aufwarten. Der Name dieses Gebirges kommt vielleicht von dem beschwerlichen Aufstieg zu der Naturattraktion, die trotz moderater Höhenmeter nicht ohne ist. Ein bisschen Wandererfahrung sollte man also schon mitbringen.

Am Bahnhof Baunach, nicht weit entfernt von Bamberg, starten wir zu den insgesamt 17 Kilometern, die am Bahnhof Reckendorf enden. Der Aufstieg geht zunächst fast stetig für elf Kilometer hinauf, dann bald wieder abwärts. Die ersten etwa anderthalb Kilometer verlaufen durch Baunach, über den gleichnamigen Fluss, vorbei am Schloss und den „hölzernen Männern“. Dieses besondere Tor aus dem 18. Jahrhundert ist ein hübsches Fotomotiv.

Nordöstlich Richtung Dorgendorf wandern wir über eine Wiesenlandschaft, bevor uns der gemischte Wald empfängt. Dahinter breitet sich Dorgendorf aus, wo neben der beschaulichen Landleben-Idylle die Herz-Jesu-Kirche oder ein uriges ehemaliges Bauernhaus zu betrachten sind. Im Norden aus dem Ort heraus erstreckt sich Pfad nun erneut in ein ausgedehntes Waldareal nach links. Das Symbol eines roten Turms weist auf diesem Abschnitt den Weg, bis die Beschilderung den Veitenstein ankündigt.

Am Veitenstein ist mit zehn zurückgelegten Kilometern natürlich erstmal eine Pause angesagt, beim sich breit ausstreckenden Panorama schmeckt das Brot gleich viel besser. Verschiedene Spuren zeugen hier von einer jahrhundertealten Besiedlung – wer kann noch mehr Fundstücke aufspüren? Auch wenn sich an der Höhle und anderen geheimnisvollen Stellen eine Menge erkunden lässt, muss es irgendwann weitergehen. Wir bewegen uns hinter einer Kurve östlich langsam auf Reckendorf zu.

Davor setzt sich jedoch eine ganze Weile das Baumdickicht fort und die Neigung richtet sich bergab. Passiert werden unter anderem der Gigglberger Stein sowie Eugen-Hahn-Gedenkstein. Eine wichtige Erinnerungsstätte deutet am Ende des Waldes bereits Reckendorf an: Der jüdische Friedhof ist gleichzeitig ein melancholischer und kunstvoll gestalteter Schauplatz. Zurück in der Zivilisation locken mehrere Restaurants zum Einkehren und sättigen vor der Abfahrt vom hiesigen Bahnhof Reckendorf. Darüber hinaus lohnt die Lourdes-Kapelle in der Gemeinde noch einen Blick.

Bildnachweis: Von Ermell [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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