Tipps für Touren rund um den Arlberg

Bewegung hält fit. Bewegung macht gesund. Bewegung ist „in“. Kein Wunder, dass sich immer mehr Anfänger dem Wandern zuwenden. Denn dabei ist nicht nur der Körper in Bewegung, sondern auch Geist und Seele. Schon lange ist Wandern kein Hobby mehr, das einer älteren Generation vorbehalten ist. Im Gegenteil, denn Wander-Fans werden immer jünger, was nicht zuletzt an den facettenreichen Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden liegt.

Diese finden Interessierte beispielsweise in der Region rund um den Arlberg, welcher das Vorarlberger Klostertal mit dem Tiroler Stanzertal verbindet. Wichtig ist beim Wandern für Anfänger und Profis die richtige Ausrüstung, weshalb der Beitrag nicht nur auf Tipps für Touren rund um den Arlberg eingeht, sondern ebenso auf das Equipment.

Die Region Arlberg – darum lohnt sich eine Wandertour

Im Sommer ist der Arlberg in der Region St. Anton ein beliebtes Ausgangsziel für zahlreiche Wanderungen. Auf 300 Kilometern genießen Wanderer ein Netz aus markierten Wegen, die sich von Kapall nach Galzig bis nach Rendl ziehen. Hier kommen Profis genauso auf ihre Kosten wie Genießer und Anfänger. Beliebt ist ebenso das Hütten-Hopping. Das bedeutet, dass Wanderer auf ihren Touren von Hütte zu Hütte mit einer Übernachtung wandern. So profitieren Interessierte von einem ultimativen Natur- und Berg-Spektakel.

Weitere Vorteile in der Region rund um den Arlberg sind:

  • landschaftlich attraktive Wege,
  • abwechslungsreiche Familien- und Themenwanderungen,
  • einladende Almen und Hütten sowie
  • eine gute Erschließung mit Seilbahn, Liften und Wanderbussen.

Tipp: Mit der passenden Wanderausrüstung wird jeder Trip zum Erfolg. Wer vor Ort am Arlberg auf der Suche nach einem Spezialisten ist, der informiert sich am besten vorab über die Standorte von Alber. Das Unternehmen ist seit mehr als 70 Jahren im Premium-Sportfachhandel tätig und hat garantiert auch das passende Equipment für die nächste Wandertour.

5 Tipps für Touren rund um den Arlberg

Tipp 1: Berggeistweg St. Christoph

Bei dieser Tour handelt es sich um einen mittelschweren Rundwanderweg, der von St. Christoph zur Kaltenberghütte führt. Besonderheiten, die Wanderern hier begegnen, sind vor allem eine beeindruckende Naturlandschaft, viel Ruhe und im Maroital der Blick auf St. Anton. Wer sich nach dem Aufstieg erfrischen will, kann das in 2.000 Metern Höhe tun, denn hier befindet sich der Bergsee. Die Tour hat eine Länge von ungefähr 15 Kilometern, sodass die Wanderung gute 6 Stunden und 30 Minuten dauert.

Hinweis: In der Kaltenberghütte können hungrige und durstige Wanderer zu Speis und Trank von Juni bis Oktober einkehren.

Tipp 2: Alpenrosenweg St. Anton

Wer Alpenrosen liebt, der wird auf dieser Themenwanderung voll auf seine Kosten kommen. Entlang der farbenfrohen Blumenpracht ist diese mittelschwere Tour ideal für die Monate Mai, Juni und Juli. In dieser Zeit stehen die Blumen in voller Blüte. Ausgangspunkt ist die Bergstation der Rendlbahn. Von dort genießen Wanderer einen atemberaubenden Blick über das Stanzertal und die Lechtaler Alpen. Bevor es wieder zurück nach St. Anton geht, lohnt es sich am Ende in die Rendl-Alm auf 1.850 Metern Höhe einzukehren. Die Strecke beträgt ungefähr 18 Kilometer und dauert in etwa 7 Stunden und 15 Minuten.

Tipp 3: Lechtaler Höhenweg

Wanderer, die sich für diese Route interessieren, bekommen die pure landschaftliche Schönheit geboten. Allerdings sind dafür ein paar bergsteigerische Fähigkeiten erforderlich. Es gibt verschiedene Routen, die gewählt werden können, denn der Lechtaler Höhenweg zeichnet sich durch eine Gesamtstrecke von 85 Kilometern aus. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Steinsee, der wie eine Perle inmitten dieser beeindruckenden Bergkulisse integriert ist.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen hochalpinen Steig, der ein Maximum an Kondition, viel Erfahrung im Hochgebirge, Schwindelfreiheit und Sicherheit sowie Expertise beim Klettern erfordert. Der Lechtaler Höhenweg ist nicht für Anfänger geeignet.

Tipp 4: Rosannaweg im Stanzertal

Wer mit den Kindern unterwegs ist, der ist auf dem Rosannaweg im Stanzertal richtig beraten. Von Schnann geht es bis nach St. Anton. Benannt ist der Weg nach dem Fluss, der im Verwallgebirge entspringt und im unteren Talende bei Pians mit der Trisanna zur Sanna wird. Bei dieser Route geht es über die Rosannabrücke, was aufregend für den Nachwuchs ist. Die Strecke beträgt nicht mehr als 10 Kilometer und ist in 3 Stunden zu absolvieren. Hier erwartet Wanderer keine große Schwierigkeit, sodass es sich gut für die Wanderung mit Kindern eignet.

Tipp 5: Almwanderung zur Putzen-Alpe

Eine spannende Wanderung mit tollem Ausflugsziel erwartet Interessierte bei der Almwanderung zur sogenannten Putzen-Alpe oder Putzenalm. Vor Ort wird Schnitt- und Bergkäse hergestellt. Zudem gibt es ein uriges Gasthaus, wo Tiroler Spezialitäten auf den Verzehr warten. Es handelt sich um eine mittelschwere Strecke, die sowohl Hin- als auch Rückweg ist. Sie ist ungefähr 11 Kilometer lang und bedarf einer Gehzeit von 3 Stunden und 30 Minuten.

Hinweis: Wer auf der Suche nach Rundwanderwegen und Touren im Vorarlberg ist, der schaut sich mal diese sieben Strecken im Bregenzerwald oder die 10 schönsten Touren im Ländle an.

Die richtige Ausrüstung: Darauf gilt es zu achten

Es spielt keine Rolle, ob Anfänger oder Profi, Ausrüstung und Bekleidung müssen beim Wandern stimmen. Ansonsten kann es passieren, dass das Erreichen der letzten Etappen nur mit Schmerzen und unter größter Anstrengung möglich ist. Damit das nicht passiert, folgen ein paar wertvolle Tipps vom deutschen Alpenverein:

1. Funktionale Bergschuhe sind nach Untergrund, Schwierigkeitsgrad und Wetterbeschaffenheit auszusuchen. Sie geben Halt, wärmen und sind atmungsaktiv sowie wind- und wasserdicht, um ohne schmerzende Füße ins Ziel zu gelangen.

2. Hochwertige Funktionsbekleidung schützt bei Wind und Wetter, lässt sich angenehm tragen und sollte nach dem „Zwiebelprinzip“ zusammengestellt werden.

3. Ein komfortabler Wanderrucksack bietet Stauraum für alles Wichtige, was unterwegs nicht fehlen darf wie Getränke und Proviant oder Wechselkleidung.

4. Eine Erste-Hilfe-Set ist genauso überlebenswichtig wie Karte, Kompass und Höhenmesser.

Zu guter Letzt sollte das Handy unterwegs nicht fehlen, um sich im Falle der Fälle schnell verständigen zu können.

Bildnachweis: Von Böhringer Friedrich [CC BY-SA 3.0 at] via Wikimedia Commons

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