Terrakotta-Armee Weilburg

Von Oktober 2007 bis in den Herbst 2012 wurde Weilburg durch eine Armee aus 300 Kriegern, 24 Pferden, sechs Streitwagen und zwei Kaisergespannen aus Bronze beschützt. Diese Armee, sowie etliche weitere Antiquitäten, Waffen und Dokumente hatten für fünf Jahre ihr dauerhaftes 1.500qm großes Quartier im Industriegebiet Kubach bezogen und ertrugen stoisch und mit keiner Wimper zuckend die Blicke der vielen tausend Besucher ihrer Herberge.

Bei der Armee handelte es sich um eine originalgetreue Nachbildung der berühmten Terrakotta-Armee des chinesischen Kaisers Qin Shi Huang, dem sie u. a. als Grabbeigabe im Jahre 210 v. Chr. beigelegt wurden und den Herrscher im Jenseits schützen sollte. Die Terrakotta-Armee, die in der Grabstätte in Xi An gefunden wurde, ist einzigartig auf der Welt und wird auch als das achte Weltwunder bezeichnet. An der Grabanlage des Kaisers arbeiteten über 700.000 Arbeiter, Künstler und Architekten 37 Jahre lang.