Gelnhausen

Kaiserpfalz Gelnhausen

Die Kaiserpfalz in der Barbarossastadt Gelnhausen gilt als eine der schönsten und besterhaltene Kaiserburgen aus der Zeit der Staufer. Auch Barbarossaburg genannt, liegen die Mauerreste der Kaiserpfalz südöstlich vom Marktplatz in Gelnhausen in einem Seitenarm der Kinzig. Das Wort Pfalz ist in Anlehnung an Palatin entstanden und das ist einer der sieben Hügel Roms, der als längstens bewohnt gilt.

Marienkirche (Gelnhausen)

Die Marienkirche ist postkartenmotivig der Mittelpunkt der Barbarossastadt Gelnhausen und zugleich ihr Wahrzeichen. Fünf Türme recken sich in den Himmel, wie eine Hand mit Fingern, die die Wolken sachte anstupsen möchten. Die Marienkirche war zur Entstehungszeit im 12. Jahrhundert dem Prämonstratenserstift Langenselbold zugehörig. Um 1120 war sie klein, einschiffig und turmlos.

Gelnhausen

Die Barbarossastadt Gelnhausen, Verwaltungssitz des Main-Kinzig-Kreises, liegt am Südrand des Büdinger Walds, eingeflankt von Erhebungen wie dem Sommerberg (302m), Kuhruh (333m), Habernickel (334m) und Schnepfenkopf (323m). Am Südrand des Stadtkerns fließt ruhig die Kinzig, die im Mittelalter ab Gelnhausen schiffbar war.

Büdinger Wald

Der Büdinger Wald grenzt im Südosten die Wetterau vom Vogelsberg und dem Spessart ab. Die Grenzen zu den benachbarten Wandergebieten sind nicht zu verfehlen, sind es doch zwei Flüsse, die als natürliche Trenner fungieren. Im Osten ist es die Bracht und im Süden die Kinzig. Der Büdinger Wald hat dabei gar nicht so viel mit Büdingen zu tun, wie es der Name nahelegt.

Wetterau

Die Wetterau ist die Kornkammer Hessens, eine große weite Senke, eingefasst vom Taunus im Westen und dem Vogelsberg im Osten, dem Spessart im Südosten und dem Gießener Becken im Norden. Bereits in der Jungsteinzeit – so um 5000 v.Chr. – war die Wetterau dicht besiedelt. Kelten, Römer und das Mittelalter haben viele Zeugnisse vergangener Zeiten hinterlassen.